Reisebericht aus den USA: Ostküstenreise mit dem Amtrak

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Im Sommer 2025 reiste unsere Reisespezialistin Bianca gemeinsam mit ihrer Tochter in die USA, um die amerikanische Ostküste mit dem Zug zu erkunden. Lesen Sie unten mehr über ihre Erlebnisse.

Bianca sitzt vor dem Washington Monument in Washington, D.C.

Im Sommer war ich mit meiner 17-jährigen Tochter auf unserer USA-Ostküstenreise mit dem Amtrak unterwegs.

Die Einreise /Immigration in Washington hat keine 15 Minuten in Anspruch genommen. Als Tipp: Laden Sie sich zuhause bereits die MPC App runter, geben Sie Ihre Daten ein, und bei Ankunft in den USA erhalten Sie einen QR Code, der es Ihnen erlaubt die „Fast Lane“ der MPC App zu nutzen.

Start der Reise ist Washington DC – Zentrum der Macht, der Politik und auch Schauplatz großer Historie. Die Stadt selbst wirkt eher beschaulich und man kann sich sehr gut zu Fuß oder auch mit Uber oder U-Bahn fortbewegen. Die Stadtrundfahrt mit den elektrischen, offenen Fahrzeugen beinhaltet alle wichtigen Sehenswürdigkeiten wie das Monument, das Weiße Haus, Capitol und viele Memorials – kleine Stops inklusive.

Nach 2 Nächten geht es mit dem Amtrak weiter nach Philadelphia – eine kurze Bahnfahrt von ca. 2 Stunden.

Bianca in New York

Philadelphia ist wie die kleine Schwester von New York und ideal für eine Erkundung zu Fuß. Hier gibt es viel zu bestaunen: z.B. der urbane Hafen, Museen, versteckte kleine Gärten und natürlich die Rocky Statue und die berühmten Treppen.

Kulinarisch sollte man hier nicht an einem Philadelphia Cheesecake und dem berühmten Philly Cheesesteak Sandwich vorbeilaufen.

Die nächste Station unserer Reise: der Big Apple – eine Amtrak Zugfahrt von ca. 1,5 Stunden.

New York ist riesig – so riesig, dass “gigantisch” es wohl am besten beschreibt. Die Skyline ragt in den Himmel, die Straßenzüge scheinen endlos. Dennoch ist es sehr einfach sich in Manhatten (dem wohl bekanntesten Stadtteil New Yorks) zu orientieren. Bis auf den Broadway, der als einzige Straße quer durch den Stadtteil verläuft, sind alle Straßen nähmlich wie ein Schachbrett angeordnet.

Freiheitsstatue

Im Central Park findet man ruhige Oasen, am Times Square wimmelt es von Touristen und den angebotenen Musicals, die verschiedenen Aussichtsplattformen locken mit atemberaubenden Blicken auf die Skyline, und Shopping kann man bis zum Umfallen. Eine Fahrt mit der Schifflinie Circle Line verschafft einem den besten Blick auf die Stadt, die Brooklyn und Manhattan Bridge und Liberty Island mit der Freiheitsstatue drauf.

Bianca am Fluss

In der Stadt erwarten Sie zahlreiche kostenlose Sehenswürdigkeiten, und mit einer OMNY-Karte (One Metro New York) für die U-Bahn können Sie bequem zu den verschiedenen Attraktionen gelangen.

Wir waren im heißen Sommer unterwegs, und ein Besuch am Strand hat für ein wenig Abkühlung gesorgt. Die UBahn bringt einen von Manhatten nach Corney Island oder Brighton Beach – die Fahrt dauert ca. 1 Stunde. Und man hat dann einen lebhaften, vollen Strand mit Blick auf die Skyline 😉.

Bianca bei einem Baseballspiel der New York Yankees

Mein persönlicher Tipp: Buchen Sie ein Sportevent der großen heimischen Clubs – wir haben uns ein Baseball Spiel der New York Yankees (in der Bronx) angesehen. Ein Erlebnis für sich – auch wenn man die Spielregeln nicht wirklich versteht.

Die nächste Station ist Boston – welche nach ca. 4 Stunden Amtrak Fahrt erreicht wird.

Bianca in Boston

Boston, die größte Stadt Neuenglands, ist eine perfekte Mischung aus Alt und Neu – die Wiege der amerikanischen Revolution mit einem modernen Stadtkern, der mit ausgefallen Läden und kulinarischen „Food Courts“ begeistert.

Hier kann man dem berühmten Freedom Trail folgen, die Stadt mit dem Fahrrad erkunden und in den großen Parks kulturelle Veranstaltungen und Geschichte erleben.

Fun Fact: Die US-Serie “Cheers” wurde hier gedreht, und man kann die Originalkneipe besuchen.

Häuser an der Küste

Wir haben im Anschluß noch ein paar Tage einen Mietwagen gebucht und sind an die Küste nach Cape Cod gefahren. Hier werden u.a. Whale Watching Touren angeboten. Man kann von hier aus auch Tagesausflüge nach Martha’s Vineyard oder Nantucket Island unternehmen.

Ein paar Tipps für die Mahlzeiten:

Die Verpflegung in den USA kann sehr teuer sein, aber es gibt auch immer preiswerte und gute Möglichkeiten wie z.B. in kleinen Coffee Shops zu frühstücken, leckere Pizza für 1 USD in New York zu essen oder an einem “all you can eat”-Buffet zu schlemmen – und natürlich haben die Supermärkte eine große Auswahl an Salaten, Sandwiches und frischem Obst. An den heißen Tagen war Wassermelone unser „,must-have“, und mit einem kleinen Einkauf aus dem Supermarkt kann man sich ein wunderbares Picknick bereiten.

Reisen in den USA ist sicher und macht Spaß!

/Bianca

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