Das Viertel Higashiyama in der japanischen Altstadt von Kioto
20 Tage
Ab € 5359

Die große Rundreise durch Südkorea & Japan

Begeben Sie sich auf eine erlebnisreiche Rundreise durch Südkorea und Japan und tauchen Sie ein in zwei faszinierende Kulturen, in denen sich modernes Großstadtleben und stolze Traditionen jeweils auf ganz eigene Weise entfalten.

Alle angezeigten Preise gelten pro Person
Datum:
Flughafen:
Anzahl Erwachsene:
Kinder <12 Jahren:
Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für die Reise.
Was ist im Preis enthalten?
Folgendes ist in der Reise enthalten
  • Flugreise vom gewählten Flughafen nach Seoul und Rückflug von Tokio
  • Flugreise: Busan - Osaka
  • 17 Übernachtungen in 4-Sterne-Hotels 
  • 3 x Mittagessen (Tag 3, 9, 12) 
  • Transfer zum und vom Flughafen
  • Begrüßungstreffen mit lokalem englischsprachigem Guide
  • Elektronische T-Money-Karte mit 30000 KRW für öffentliche Verkehrsmittel oder Taxi (Südkorea)
  • Elektronische IC-Karte mit 4500 JPY für öffentliche Verkehrsmittel (Japan)
  • Zugreise mit dem KTX zwischen Seoul und Busan inkl. Sitzplatzreservierung
  • Zugreise mit dem Shinkansen oder Regionalzug zwischen Osaka-Nara-Kioto-Kanazawa-Tokio inkl. Sitzplatzreservierung
  • Lokale englischsprachige Guides bei allen Ausflügen
  • Alle genannten Transfers und Ausflüge werden ausschließlich mit TourCompass-Gästen durchgeführt und finden in Gruppen von 1 bis 14 Personen statt. Diese Reise wird ab einer Person durchgeführt
  • Reisesicherungsschein für Pauschalreisen
  • Rund um die Uhr besetztes Notfalltelefon während der Reise 
  • Abreisegarantie – Der Preis ist bei mind. 2 Reisenden gültig. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie alleine reisen

Umfangreiches Ausflugspaket:

  • Halbtägige Stadtführung in Seoul mit Streetfood in Myeongdong 
  • Ganztagestour zur koreanischen demilitarisierten Zone (DMZ)
  • Halbtagestour in Osaka mit Dotonbori, Shinsekai und dem Kuromon-Markt
  • Halbtagestour in Nara mit dem historischen Kaufmannsviertel Naramachi und Sake-Verkostung
  • Halbtagestour in Kioto mit dem Nijo Castle, dem Nishiki-Markt und einer traditionellen japanischen Teezeremonie
  • Ganztagestour nach Shirakawa-go
  • Eintrittspreise und Gebühren für die genannten Attraktionen sind im Preis enthalten

Die Reise kurz gefasst

Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche Rundreise durch Südkorea und Japan, die Ihnen einen facettenreichen und intensiven Einblick in zwei Länder bietet, die Tradition und Moderne auf unterschiedliche Weise in harmonischem Einklang vereinen. Unterwegs reisen Sie von pulsierenden Metropolen und historischen Vierteln in malerische Naturlandschaften, die Ihre Sinne wecken – und jeder Halt eröffnet ein neues Kapitel in der Geschichte Ostasiens.  

In Südkoreas dynamischer Hauptstadt Seoul stehen moderne Wolkenkratzer Seite an Seite mit königlichen Palästen und traditionellen Hanok-Vierteln. Hier erleben Sie die lebendige Streetfoodkultur in Myeongdong und besuchen die koreanische demilitarisierte Zone, die DMZ, wo die eindrucksvolle Natur eine nachdenklich stimmende Kulisse für die Geschichte der Teilung Koreas bildet. Mit dem Hochgeschwindigkeitszug KTX reisen Sie weiter in die maritime Metropole Busan, wo entspannte Küstenatmosphäre, farbenfrohe Viertel und fangfrische Spezialitäten Ihnen eine ganz andere Seite Südkoreas näherbringen.  

Von Busan aus geht die Reise weiter nach Japan, wo Osaka Sie mit lebendigen Vierteln und einer Esskultur empfängt, die der Stadt den Beinamen „Japans Küche“ eingebracht hat. Von hier aus führt die Reise in Japans erste permanente Hauptstadt Nara, wo friedvolle Tempel, frei umherstreifende Hirsche und historische Kaufmannsviertel den Rahmen für eine authentische Sake-Verkostung bilden. In Kioto tauchen Sie tief in die traditionsreiche japanische Kultur ein – zwischen Tempeln, Märkten und stimmungsvollen Gassen –, bevor Sie an einer klassischen Teezeremonie teilnehmen, deren Eleganz und Achtsamkeit Ihnen einen tieferen Einblick in die Ästhetik und das kulturelle Erbe des Landes ermöglichen.  

Weiter geht es nach Kanazawa, wo die Reise durch gut erhaltene Samurai- und Geisha-Viertel führt, bevor ein ganztägiger Ausflug Sie in das UNESCO-geschützte Shirakawa-go bringt. Hier liegen die charakteristischen strohgedeckten Bauernhäuser, umgeben von den japanischen Alpen, und die ruhige Atmosphäre des Dorfes vermittelt einen faszinierenden Einblick in das traditionelle Landleben.  

Den Abschluss bildet Tokio, wo sich das moderne Japan in all seiner Komplexität entfaltet. Hier treffen Neonlichter und Wolkenkratzer auf grüne Parks und historische Schreine, und Sie erleben, wie Vergangenheit und Gegenwart in einer Metropole, die niemals stillsteht, Seite an Seite existieren.  

Deshalb solltest du diese Reise wählen

  • Erleben Sie Südkorea und Japan auf einer großartigen Rundreise durch zwei faszinierende Kulturen
  • Besuchen Sie ikonische Metropolen, historische Tempel und UNESCO-Welterbestätten von Seoul bis Tokio
  • Tauchen Sie in Koreas moderne Geschichte an der DMZ ein und entdecken Sie Japans traditionelles Dorfleben in Shirakawa-go
  • Entdecken Sie die Kontraste beider Länder, in denen modernes Großstadtleben auf stolze Traditionen trifft

Unsere Reisen beinhalten immer

Alle internationalen und nationalen Flüge
Alle Übernachtungen
Alle Aktivitäten und Ausflüge wie beschrieben
24/7 Notfallnummer – wir sind immer an Ihrer Seite
Tagesprogramm
So verläuft die Reise – Tag für Tag
Tag 1
Abreise vom gewählten Flughafen

Heute machen Sie den ersten Schritt in Ihr ostasiatisches Abenteuer. Die Abreise erfolgt von Ihrem gewählten Flughafen, und der Flug findet mit einer oder mehreren Zwischenlandungen unterwegs statt.

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Seoul
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Übernachtungen im Preis inbegriffen
Tag 2
Ankunft in Seoul

Willkommen im Land der stillen Morgen – Südkorea.  

Nach Ihrer Ankunft am Incheon International Airport auf der Insel Yeongjong passieren Sie die Einreisekontrolle und begeben sich anschließend zur Gepäckausgabe. In der Ankunftshalle werden Sie von Ihrem Fahrer empfangen, der Sie herzlich willkommen heißt und dafür sorgt, dass Ihre Reise ganz entspannt beginnen kann.  

Von Yeongjong Island westlich des Festlands führt die Fahrt in Richtung Seoul durch eine sanft hügelige Landschaft, in der Brücken Insel und Festland miteinander verbinden und grüne Hügel den Horizont prägen. Allmählich zeichnet sich die Silhouette der Metropole ab – mit Hochhäusern aus Glas und Stahl sowie breiten Flüssen, die sich durch die Stadt schlängeln, während die Berge wie historische Wächter rund um die Metropole aufragen. 

Nach der Ankunft in Ihrem Hotel checken Sie ein und haben Gelegenheit, in Ruhe anzukommen. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung, sodass Sie ganz nach Ihrem eigenen Energielevel entscheiden können, wie Sie den Tag nach der langen Anreise gestalten möchten.

Vielleicht reizt Sie ein Spaziergang in der näheren Umgebung, wo sich moderne Hochhäuser entlang des Han-Flusses erheben. Hier spüren Sie schnell Seouls besondere Energie, in der Alltagsleben und Großstadttempo in einem Viertel verschmelzen, das das moderne Seoul repräsentiert.  

Am Abend spiegeln sich die Lichter der Stadt in den glänzenden Fassaden der Hochhäuser, während sich die umliegenden Straßen mit Leben füllen. Sie finden eine Vielzahl an Restaurants, in denen Sie in die koreanische Küche eintauchen können – mit lokalen Favoriten wie panierten Hähnchenstücken oder den knusprigen Gemüsepfannkuchen Yachaejeon. Nach Ihrer ersten koreanischen Mahlzeit kehren Sie für eine erholsame Nachtruhe in Ihr Hotel zurück.  

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Tag 3
Willkommenstreffen in Seoul - Halbtägige Stadttour in Seoul

Der Morgen hat in Südkorea eine ganz besondere Bedeutung, das auch als „Land der stillen Morgen“ bekannt ist. Dieser Beiname stammt aus der Joseon-Dynastie, dem letzten herrschenden Königshaus des Landes, dessen Name frei übersetzt „Morgenstille“ bedeutet.  

Während Sie die Morgenstille selbst erleben, können Sie sich darauf freuen, Ihr Reiseabenteuer nun richtig zu beginnen. Nach dem Frühstück treffen Sie Ihren Guide in der Lobby des Hotels zu einem informellen Willkommenstreffen, bei dem das Programm für die kommenden Tage besprochen wird. Zudem erhalten Sie Ihre T-Money-Karte für den öffentlichen Nahverkehr, und der Guide informiert Sie über praktische Details sowie beantwortet gerne Ihre Fragen.  

Anschließend fahren Sie gemeinsam mit der U-Bahn nach Myeongdong, einem der energiegeladensten Viertel Seouls. Hier treffen sich Einheimische und Besucher in einem faszinierenden Gewirr aus Lichtern, Geräuschen und Bewegung. Das Viertel ist bekannt für seine lebendige Streetfoodkultur, in der sich viele Koreaner versammeln, um zu essen, zu flanieren und den Puls der Stadt zu erleben.  

In den engen Gassen kommen Sie an Kosmetikgeschäften, Modeboutiquen und kleinen Essensständen vorbei. Der Duft gegrillter Spezialitäten und süßer Snacks liegt in der Luft, und unterwegs macht Sie der Guide mit einigen der beliebtesten Streetfood-Klassiker Koreas vertraut. Vielleicht lassen Sie sich dazu verleiten, knusprige Hotteok mit braunem Zucker und Nüssen, dampfende Tteokbokki in würziger Chilisauce oder frisch gegrillte Spieße mit Fleisch und Gemüse zu probieren.  

Der Guide erzählt Ihnen zudem von der Entwicklung des Viertels und von der Kultur des modernen Südkoreas, in der Tradition und Gegenwart Hand in Hand gehen. Anschließend endet die geführte Tour mitten im geschäftigen Treiben von Myeongdong, wo Sie auf eigene Faust weiterziehen und noch mehr von der lebendigen, sich ständig wandelnden Atmosphäre entdecken können. In den Seitenstraßen finden Sie darüber hinaus Cafés und kleine Restaurants, in denen das Tempo etwas ruhiger ist und sich das Alltagsleben mitten im Herzen der Metropole entfaltet.  

Brauchen Sie eine Pause von den vielen Geschmackseindrücken, können Sie in die unendlichen Shoppingmöglichkeiten des Viertels eintauchen. Myeongdong bietet sowohl internationale Brands, bekannte koreanische Ketten als auch kleine lokale Geschäfte mit jeweils ganz eigenem Charakter. Lassen Sie sich von der Atmosphäre mitreißen, in der Shopping, Streetfood und Großstadtleben zu einem intensiven und unterhaltsamen Stadterlebnis verschmelzen.  

Wenn Sie stattdessen etwas frische Luft wünschen, können Sie sich in Richtung Namsan Park aufmachen. Hier nehmen Sie die Seilbahn oder gehen das letzte Stück hinauf zum N Seoul Tower, von wo aus Sie einen Panoramablick über die scheinbar endlose Skyline der Stadt genießen. Von oben breitet sich Seoul in alle Himmelsrichtungen aus – mit dem Han-Fluss, den Bergen und den Hochhäusern als dramatischer Kulisse und als schöner Kontrast zu den schmalen Gassen, durch die Sie sich zuvor bewegt haben.  

Wenn die Dunkelheit hereinbricht, steigt der Dampf aus den zahlreichen Küchen der Stadt auf. Seoul ist bekannt für seine vielfältige und lebendige Esskultur, und der Abend ist der perfekte Zeitpunkt, noch tiefer in sie einzutauchen. Lassen Sie sich von aromatischem koreanischem Barbecue verführen, bei dem das Fleisch direkt am Tisch gegrillt und gemeinsam genossen wird, oder von einer Schale würziger Ramyeon mit Kimchi und knackigem Gemüse.

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Tag 4
Ganztagestour zur koreanischen demilitarisierten Zone (DMZ)

Während Sie die erste Mahlzeit des Tages genießen, dürfen Sie sich auf einen Tag voller Geschichte, intensiver Einblicke und landschaftlicher Erlebnisse in harmonischer Verbindung freuen.

Am Morgen treffen Sie Ihren Guide in der Lobby und fahren anschließend in das Grenzgebiet nördlich von Seoul. Unterwegs weicht das pulsierende Stadtleben nach und nach einer reizvollen Landschaft mit weiten Feldern, sanften Hügeln und bewaldeten Berghängen.  

Bevor Sie die Grenze erreichen, legen Sie Ihren ersten Halt am ruhigen Majang-See ein, wo Sie ein malerischer Ausblick auf die idyllische Umgebung erwartet. Hier können Sie die leicht schwingende, zugleich stabile Hängebrücke betreten, die sich über 220 Meter von Ufer zu Ufer spannt und eine beeindruckende Panoramaaussicht bietet. Wenn Sie festen Boden unter den Füßen bevorzugen, spazieren Sie stattdessen entlang der einladenden Uferpromenade.  

Anschließend führt Sie die Tour weiter zum Imjingak Park nahe der demilitarisierten Zone, wo sich die moderne Geschichte Koreas auf eindrucksvolle Weise widerspiegelt. Das Gebiet rund um die Grenze wirkt heute überraschend friedlich und grün – geprägt von Landwirtschaft und sanften Hügeln. Im Park zeigt Ihnen der Guide die Freedom Bridge und berichtet vom Denkmal für die Familien, die während des Koreakrieges voneinander getrennt wurden.  

Von Imjingak aus steigen Sie gemeinsam mit Ihrem Guide in einen Bus, der Sie nach der obligatorischen Passkontrolle direkt in das DMZ-Gebiet bringt. Hier besuchen Sie zunächst den dritten Infiltrationstunnel, einen von insgesamt vier Tunneln, die von Nordkorea gebaut und später von Südkorea entdeckt wurden. Der Weg hinunter in den Tunnel vermittelt einen greifbaren Einblick in die angespannte Geschichte, die die Halbinsel bis heute prägt. Anschließend wird das Erlebte durch Filme und Ausstellungen zur Teilung Koreas in der DMZ Exhibition Hall in einen größeren Zusammenhang gesetzt.  

Von hier aus geht es weiter zum Dora-Observatorium, das einen ungestörten Blick über die demilitarisierte Zone bietet. Vor Ihnen erstreckt sich auf beiden Seiten der Grenze eine grüne, hügelige Landschaft, die friedlich wirkt und nahezu unberührt erscheint – trotz der historischen und politischen Bedeutung dieses Ortes.  

Lassen Sie Ihren Blick über Nordkorea schweifen, kann es sich zugleich nah und fern anfühlen. Durch das Fernglas erkennen Sie kleine Dörfer, Felder und Gebäude, in denen der Alltag scheinbar seinen gewohnten Lauf nimmt. Gleichzeitig ist die Region von Symbolik und inszenierten Elementen geprägt, die an die politische Erzählung erinnern, die ebenfalls Teil der Realität ist. Gerade dieses Spannungsfeld zwischen normalem Leben und offizieller Darstellung schafft ein Paradox, das sowohl Staunen als auch Nachdenklichkeit hervorrufen kann. Die Erfahrung ist gleichermaßen sinnlich wie emotional und für viele ein Moment, in dem die Ruhe der Natur und der Ernst der Geschichte in einer beinahe unwirklichen Balance aufeinandertreffen.  

Vor der Heimreise passieren Sie zudem das Unification Village, ein ländliches Gebiet mit gut erhaltener Natur, in dem Reis, Sojabohnen und Ginseng angebaut werden. Auch hier spüren Sie erneut das Zusammenspiel zwischen der Natur und dem Ernst der Geschichte. Gleichzeitig ist dies ein idealer Ort, um das berühmte Sojabohnen-Eis der Region zu probieren.  

Zurück in Seoul können Sie die vielen Eindrücke des Tages bei einem Besuch in einem der zahlreichen familiengeführten Restaurants Revue passieren lassen. Am Abend füllen sich diese mit einheimischen Kollegen und Freunden, die sich nach der Arbeit treffen.  

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Tag 5
Seoul auf eigene Faust

Heute haben Sie ausreichend Gelegenheit, Seouls Stadtzentrum auf eigene Faust zu erkunden, das zugleich das historische und kulturelle Herz der Stadt ist.

Mit frischer Energie können Sie sich bequem zwischen einigen der stimmungsvollsten Viertel bewegen, die alle in angenehmer Gehentfernung voneinander liegen. Hier entdecken Sie eine andere Seite der Hauptstadt – geprägt von traditionellen Häusern, Palästen und kleinen Gassen, die in deutlichem Kontrast zum modernen Seoul stehen.

Beginnen Sie den Tag am Gyeongbokgung Palace, Seouls größtem und ikonischstem Königspalast. Die weitläufigen Innenhöfe, die symmetrischen Holzgebäude mit ihren farbenfrohen Details und die Berge im Hintergrund schaffen eine beinahe feierliche Atmosphäre. Während Sie durch die Tore und entlang der langen Säulengänge schlendern, spüren Sie den Hauch der Geschichte aus jener Zeit, als der Palast das Zentrum der Joseon-Dynastie war. Mit etwas Glück erleben Sie sogar die Wachablösung, bei der Soldaten in traditionellen Gewändern eine historische Zeremonie aufführen, die die Vergangenheit mitten in der Gegenwart lebendig werden lässt.  

Von hier aus können Sie weiter zum Bukchon Hanok Village gehen, wo kleine, verwinkelte Gassen Sie zwischen traditionellen Hanok-Häusern mit geschwungenen Ziegeldächern und Holzfassaden hindurchführen. Das Viertel ist noch immer bewohnt, und hier erleben Sie ein lebendiges Quartier, in dem Vergangenheit und Gegenwart nebeneinander bestehen. Unterwegs eröffnen sich Ihnen kleine Aussichtspunkte, von denen aus Sie über die Dächer der Stadt blicken und den Kontrast zwischen den niedrigen historischen Gebäuden und Seouls moderner Skyline in der Ferne erahnen können.  

Wenn sich der Hunger meldet, können Sie weiter nach Insadong gehen. Zwischen den Geschäften des Viertels finden Sie eine große Auswahl an Restaurants, die alles von klassischen Bibimbap-Gerichten bis hin zu vegetarischen Tempelspeisen servieren, die von der buddhistischen Küche inspiriert sind. Anschließend können Sie die Hauptstraße und die kleinen Seitengassen erkunden, die für ihre zahlreichen Kunsthandwerksläden bekannt sind, in denen traditionelle Produkte mit Stolz hergestellt und verkauft werden. Die Geschäfte liegen Tür an Tür mit Galerien und traditionellen Teehäusern, und hier entdecken Sie alles von handbemalter Keramik und Kalligrafie bis hin zu handgefertigten Papierwaren, Holzfiguren und wunderschönen Seidentextilien.

Anschließend können Sie weiter nach Ikseon-dong gehen, ein kleineres und intimeres Viertel, in dem alte Hanok-Häuser in moderne Cafés, Designläden und kreative Restaurants verwandelt wurden. Hier begegnen sich Tradition und Moderne auf verspieltere Weise als in Bukchon. Hinter den traditionellen Fassaden verbergen sich farbenfrohe Interieurs, Spezialitätenkaffee und kleine Geschäfte mit lokalem Design. Die Atmosphäre ist jung und kreativ, und das Viertel strahlt Erneuerung aus, ohne seine historischen Wurzeln loszulassen.

Wenn Sie sich entscheiden, am Abend im Viertel zu bleiben, können Sie in stimmungsvoller Umgebung ein gutes Essen genießen, während alte Straßenlaternen ihr warmes Licht über die Gassen werfen. In den vielen gemütlichen Restaurants und Cafés finden Sie sowohl lokale Favoriten als auch Fusionsgerichte, die die moderne koreanische Esskultur prägen. Wenn Sie Lust auf etwas Süßes zum Abschluss des Tages haben, sollten Sie sich eine Portion Bingsu gönnen, die es in zahlreichen köstlichen Variationen gibt.

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Tag 6
Zug von Seoul nach Busan

Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung, bevor die Reise weiter in Richtung Südosten geht.  

Beginnen Sie den Tag mit einem Spaziergang zum Han-Fluss, der nur wenige Gehminuten entfernt liegt. Die breiten Wege entlang des Wassers sorgen für einen ruhigen Start in den Tag, während die Stadt langsam erwacht. Alternativ können Sie das große Einkaufszentrum am Bahnhof besuchen oder ein Café aufsuchen und die Morgenstimmung Seouls in aller Ruhe auf sich wirken lassen.  

Später machen Sie sich eigenständig mit der Metro auf den Weg zur Seoul Station, von wo aus Sie den Zug nach Busan nehmen. Sollten Sie frühzeitig ankommen, können Sie die Schließfächer im Bahnhof nutzen und Ihr Gepäck verstauen, sodass Sie die Umgebung unbeschwert erkunden können. Von hier aus erreichen Sie zu Fuß den nahegelegenen Namdaemun Market, einen der ältesten und stimmungsvollsten Märkte Seouls. In den engen Gassen finden Sie alles von Textilien und Küchenutensilien bis hin zu dampfenden Garküchen – ein idealer Ort, um vor der Zugreise zu Mittag zu essen.  

Nach dem Mittagessen ist es Zeit, an Bord des südkoreanischen Hochgeschwindigkeitszugs KTX zu gehen, der Sie mit hoher Geschwindigkeit an die Südostküste bringt. Unterwegs weichen urbane Landschaften allmählich Bergen und weiten Ebenen, bevor Sie Busan erreichen.  

Nachdem Sie in Ihrem Hotel eingecheckt haben, steht Ihnen der Abend zur freien Verfügung, um Südkoreas zweitgrößte Stadt und das maritime Herz des Landes zu entdecken. Hier begegnen sich Großstadt und Meer in einer Atmosphäre, die offener und entspannter wirkt als in der Hauptstadt. Hinter den Dächern der Stadt erheben sich Berge, im Hafen herrscht reges Treiben, und die Küstenlinie prägt deutlich Tempo und Stimmung.

Sie können einen entspannten Spaziergang in der näheren Umgebung unternehmen, wo kleine Restaurants und lokale Geschäfte einen authentischen Eindruck von den vielen Facetten der Stadt vermitteln. Wenn Sie sich unter die Einheimischen mischen möchten, probieren Sie doch das typische Gericht der Stadt, dwaeji gukbap. Die dampfende Suppe mit zartem Schweinefleisch und Reis ist schlicht und zugleich wunderbar aromatisch und gilt in Busan seit Generationen als beliebtes Alltagsgericht.  

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Tag 7
Busan auf eigene Faust

Busans lange Küstenlinie, die parallel verlaufenden Berge und die beeindruckenden Brücken der Stadt schaffen ein malerisches Panorama, das die vielen unterschiedlichen Stadtviertel miteinander verbindet und eine besondere Kombination aus traditionellem und modernem maritimem Leben entstehen lässt. Mit einem Tag zur freien Verfügung entscheiden Sie selbst, welche Seiten der Stadt Sie auf eigene Faust entdecken oder im Rahmen eines unserer spannenden Ausflüge näher kennenlernen möchten.  

Beginnen Sie im Südwesten der Stadt mit einem Besuch im charmanten Gamcheon Culture Village. Die farbenfrohen Häuser schmiegen sich wie ein lebendiges Amphitheater an den Berghang, und die schmalen Gassen führen Sie vorbei an kleinen Geschäften und Kunstinstallationen. Das Viertel, das einst ein bescheidenes Wohngebiet war, präsentiert sich heute als kreatives und lebendiges Umfeld mit einer Vielzahl an Cafés. Genießen Sie hier eine gute Tasse Kaffee oder ein kühles Getränk, während Sie den schönen Blick über das Dorf mit dem Meer im Hintergrund auf sich wirken lassen.  

Von hier aus können Sie mit dem Bus zum Jagalchi Fish Market fahren, Südkoreas größtem Fischmarkt, wo der Fang des Tages in langen Reihen auf Eis liegt. Die Atmosphäre ist intensiv und authentisch – eine ideale Gelegenheit, frischen Fisch oder Meeresfrüchte in einem der nahegelegenen Restaurants zu probieren. Nur ein paar Straßen weiter befindet sich der BIFF Square, benannt nach dem Busan International Film Festival. Hier treffen lebhafte Straßen und kleine Stände mit lokalen Snacks auf Kinos und Geschäfte. Von dort aus können Sie weiter zum internationalen Gukje Market gehen, wo schmale Gassen, Garküchen und kleine Läden eine lebendige und authentische Atmosphäre schaffen.  

Wenn Sie Südkoreas beeindruckende Geschichte näher kennenlernen möchten, können Sie den Tag für einen Ausflug nach Gyeongju nutzen, die frühere Hauptstadt des Landes während der Silla-Dynastie. Die Stadt steht auf der UNESCO Welterbeliste und wird oft als lebendiges Freilichtmuseum bezeichnet, in dem Grabhügel, Tempel und historische Monumente vom reichen kulturellen Erbe Koreas zeugen. Hier können Sie zudem den Bulguksa-Tempel und die Seokguram-Grotte besuchen, die beide zum UNESCO-Welterbe gehören und zu den bedeutendsten buddhistischen Monumenten Ostasiens zählen.  

Möchten Sie etwas ganz anderes erleben, können Sie mit der Metro in den nordöstlichen Teil der Stadt fahren. Hier befindet sich Haeundae Beach, einer der bekanntesten Strände des Landes mit breiten Sandflächen und einer beeindruckenden Skyline im Hintergrund. Spazieren Sie am Wasser entlang und genießen Sie die moderne Küstenatmosphäre, die diesen Teil von Busan prägt. In der Nähe können Sie zudem den Haedong Yonggungsa-Tempel besuchen, eine der stimmungsvollsten Sehenswürdigkeiten Busans. Geschwungene Treppen und kleine Pavillons führen Sie hinunter zum Tempel, der dramatisch auf den Klippen über dem Meer thront, wo die Wellen unten gegen die Küste schlagen.  

Die späten Stunden des Tages können Sie in Seomyeon verbringen. Das Viertel steht für das moderne Busan und bildet das kommerzielle Zentrum der Stadt mit Kaufhäusern internationaler Marken, koreanischen Designerläden und kleinen lokalen Geschäften. Hier herrscht eine lebendige Atmosphäre: Cafés und Restaurants laden Sie ein, regionale Spezialitäten wie koreanisches Barbecue oder knusprige Pajeon-Pfannkuchen zu probieren – gerne begleitet von einem Glas lokalem Makgeolli.  

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Tag 8
Flugreise von Busan nach Osaka

Nun ist es an der Zeit, sich von Südkorea zu verabschieden und den Blick auf das nächste Kapitel Ihrer Reise zu richten, das Sie in das traditionelle und zugleich moderne Japan führt.  

Rechtzeitig vor Ihrem Abflug gehen Sie den kurzen Weg zur Busan Station, von wo aus Sie auf eigene Faust ein Taxi zum internationalen Flughafen Gimhae nehmen – eine Fahrt von etwa einer halben Stunde. Von hier aus geht es weiter nach Osten, wo das Land der aufgehenden Sonne mit neuen Kontrasten, Geschmackserlebnissen und Eindrücken auf Sie wartet.

Nach Ihrer Ankunft am Flughafen in Osaka passieren Sie zunächst die Einreisekontrolle und begeben sich anschließend zur Gepäckausgabe. In der Ankunftshalle werden Sie von Ihrem Chauffeur empfangen, der Sie mit einem Namensschild erwartet und dafür sorgt, dass Ihr japanisches Abenteuer entspannt beginnt.

Vom Flughafen aus fahren Sie weiter nach Osaka, einer modernen Metropole, die etwa eine Stunde entfernt liegt. Nach und nach erhebt sich die Skyline der Stadt am Horizont, während Autobahnen, Hafenanlagen und dicht bebaute Wohnviertel an Ihnen vorbeiziehen. Osaka ist energiegeladen, unkompliziert und voller Charakter – schon während der Fahrt spüren Sie den Puls der Stadt, ihr unverfälschtes Tempo und ihre lebendige Atmosphäre.

Bei Ihrer Ankunft checken Sie in Ihr Hotel ein. Anschließend haben Sie Zeit, auszupacken und in Ruhe anzukommen, denn der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Wenn Sie möchten, können Sie einen kurzen Spaziergang in der Umgebung unternehmen, um die Reise hinter sich zu lassen. Die Straßen pulsieren vor Leben, Neonlichter blinken über Ihnen, und der Duft gegrillter Spezialitäten strömt aus kleinen Restaurants mit offenen Fassaden.

Osaka wird auch „Japans Küche“ genannt und ist bekannt für seine ungezwungene Atmosphäre und seine stolze Esskultur. Hier essen Sie ausgezeichnet – ganz gleich, wohin Sie gehen. So starten Sie genussvoll in Ihre Reise, bevor Sie ins Hotel zurückkehren und nach einem ereignisreichen Tag voller Eindrücke zur Ruhe kommen.

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Tag 9
Begrüßungstreffen in Osaka - Osaka Streetfood-Tour

Nach dem Frühstück treffen Sie Ihren Guide in der Lobby des Hotels zu einem Begrüßungstreffen, das Ihnen einen guten und sicheren Start in Ihre Reise ermöglicht. Der Guide stellt Ihnen das Programm der kommenden Tage vor, informiert über praktische Details und beantwortet gerne alle Fragen, die Sie haben.

Anschließend erwartet Sie ein stimmungsvoller Spaziergang, der Sie durch einige der charaktervollsten Viertel der Stadt führt, bekannt für ihre lebendige Esskultur und die zahlreichen lokalen Spezialitäten, die sowohl das Straßenbild als auch die Seele der Stadt prägen.

Die Tour beginnt im charmanten Viertel Shinsekai, das bei seiner Errichtung vor dem Zweiten Weltkrieg „Die Neue Welt“ genannt wurde. Architektur und Atmosphäre des Viertels tragen noch heute die Spuren der damaligen Faszination für Paris und New York, und die Straßen versprühen eine nostalgische Stimmung vergangener Zeiten. Hier können Sie die goldenen Kushikatsu-Spieße in Varianten mit Fleisch und Gemüse probieren – einer der beliebtesten Snacks der Stadt.  

Anschließend setzen Sie Ihren Weg durch das lebhafte Zentrum von Osaka bis ins ikonische Dotonbori fort, wo Neonlichter, Musik und leuchtende Werbeschilder die Straßen umrahmen und der Glico Running Man als eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt über allem thront. Ihr Guide führt Sie zudem in die schmale Gasse Hozenji Yokocho, wo die moosbewachsene Statue des Fudō Myōō versteckt zwischen kleinen Restaurants und Bars steht. Hier erfahren Sie mehr über den lokalen Gebrauchsritus, bei dem Besucher die Statue noch heute mit Wasser übergießen – als Symbol für Respekt und Reinigung.  

Der kulinarische Stadtrundgang endet am Kuromon-Markt, einem lebhaften Lebensmittelmarkt, erfüllt vom Duft frisch gegrillten Fischs, dampfender Suppen und kunstvoll arrangierter Früchte in zarten Pastellfarben. Hier haben Sie die Möglichkeit, knusprige Takoyaki mit Oktopusfüllung zu probieren, bevor Sie entweder auf eigene Faust weiterziehen oder gemeinsam mit Ihrem Guide zum Hotel zurückkehren.  

Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung, sodass Sie ganz nach Stimmung entspannen oder weitere Facetten der vielen Kontraste Osakas entdecken können. Bei einem kurzen Spaziergang erreichen Sie das junge, kreative Viertel Amemura mit seiner energiegeladenen Atmosphäre. Alternativ fahren Sie mit der U-Bahn zum Umeda Sky Building, wo sich vom schwebenden Observationsdeck ein beeindruckender Blick über die funkelnde Skyline der Stadt eröffnet.  

Wenn Sie möchten, können Sie zudem die Burg Osaka besuchen und durch den umliegenden Park spazieren, der spannende Einblicke in die historischen Wurzeln der Stadt mitten in der modernen Metropole bietet. Sind Sie hingegen in Shoppinglaune, erwartet Sie in Shinsaibashi alles von internationalen Marken bis hin zu kleinen, lokalen Spezialgeschäften. Das Viertel Nakanoshima mit seinem Fluss, seinen Museen und grünen Parkanlagen bildet darüber hinaus einen ruhigen Kontrast zum pulsierenden Stadtzentrum.

Wenn der Abend hereinbricht, spiegeln sich die Neonlichter im Dotonbori-Kanal, und die Restaurants erfüllen die Luft mit Leben, Lachen und dem Klang klirrender Gläser. Sie können die vielen kleinen Izakayas und Restaurants erkunden, deren Speisekarten von gegrillten Spießen bis hin zu dampfenden Nudeln reichen. Die Atmosphäre ist ungezwungen und ansteckend – und es fällt leicht, sich von der Energie der Stadt und ihrer Freude am Leben mitreißen zu lassen.  

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Tag 10
Zug von Osaka nach Nara – Halbtagesausflug in Nara

Nach einem gelungenen Start in den Tag mit Frühstück treffen Sie Ihren Guide, der Sie zum Shin-Osaka-Bahnhof begleitet. Von dort steigen Sie in den Regionalzug nach Nara, Japans erster dauerhafter Hauptstadt.

Bei Ihrer Ankunft am Bahnhof Nara werden Sie zu Ihrem Hotel begleitet, wo Sie Ihr Gepäck abgeben. Anschließend erwartet Sie eine Rundtour durch Naras altes Kaufmannsviertel Naramachi.

Hier schlendern Sie durch schmale Gassen, gesäumt von gut erhaltenen Holzhäusern, die von der Geschichte des Viertels als Handelszentrum zeugen. Unterwegs erzählt Ihnen Ihr Guide anschaulich von der Entwicklung des Stadtteils, von der Bedeutung des Handels und vom Alltag im historischen Nara. So gewinnen Sie ein tieferes Verständnis für die Kultur und die traditionelle Architektur dieses Ortes. Sie passieren kleine Spezialgeschäfte, gemütliche Cafés und kleinere Museen, in denen die Geschichte noch immer lebendig ist. Die Atmosphäre ist friedlich und authentisch – ideal, um das Viertel in aller Ruhe zu entdecken.

Sie besuchen zudem eine lokale Sake-Brauerei, wo Sie in die Geschichte des Brauens und seine Bedeutung in der japanischen Kultur eingeführt werden. Sie erhalten Einblicke in den traditionellen Brauprozess und haben die Möglichkeit, eine Vielzahl unterschiedlicher Varianten zu verkosten. Dabei erleben Sie, wie Geschmack, Aroma und Charakter von Brau zu Brau variieren, während die begleitenden Erzählungen das Erlebnis abrunden und Ihnen ein noch tieferes Verständnis für diese stolze Tradition vermitteln.

Anschließend steht Ihnen der Rest des Tages zur freien Verfügung. Mit den charmanten Cafés von Naramachi ganz in der Nähe bietet es sich an, hier einen Platz für das Mittagessen zu finden, bevor Sie am späten Nachmittag den kurzen Weg zum Nara-Park einschlagen. Hier öffnet sich die Landschaft mit grünen Wiesen, alten Bäumen und frei umherlaufenden Sikahirschen, die sich ruhig zwischen den Besuchern bewegen. Der Park beherbergt einige der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Naras, darunter den beeindruckenden Todai-ji-Tempel mit seiner riesigen bronzenen Buddha-Statue. 

Am Abend zeigt Nara sein wahres Gesicht, wenn die Tagesgäste nach Kioto und Osaka zurückgekehrt sind. Das Tempo verlangsamt sich spürbar, und Sie haben Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Wählen Sie eines der kleinen Restaurants oder eine Izakaya, wo Sie gemeinsam mit den Einheimischen alles von frisch zubereitetem Sushi und Tempura bis hin zu warmen Nudelgerichten oder Naras eigener Spezialität Kakinoha-Zushi genießen können – Sushi, das in Blätter des Kakibaums eingewickelt ist.

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Tag 11
Nara auf eigene Faust

Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung, sodass Sie ausreichend Gelegenheit haben, noch mehr von Japans erster permanenter Hauptstadt zu entdecken, wo Geschichte, Natur und Spiritualität miteinander verschmelzen.

Auch wenn Sie gestern vielleicht bereits den Tōdai-ji-Tempel und den Nara-Park besucht haben, lohnt es sich, noch einmal zurückzukehren und tiefer einzutauchen, bevor die zahlreichen Tagesbesucher eintreffen. Schlendern Sie über die Wege des Parks, genießen Sie die entspannte Atmosphäre und kaufen Sie vielleicht die besonderen Hirschkekse, mit denen Sie bei den neugierigen Tieren schnell zum beliebten Gast werden. In derselben Gegend befinden sich zudem der Kōfuku-ji-Tempel mit seiner markanten Pagode sowie der Kasuga-Taisha-Schrein, wo Sie Hunderte von Laternen durch bewaldete Pfade begleiten. 

Sie können auch die Isuien- oder Yoshikien-Gärten besuchen, in denen gepflegte Wege, kleine Wasserläufe und sorgfältig komponierte Landschaften eine friedvolle Kulisse schaffen. Hier erleben Sie japanische Gartenkunst in ihrer harmonischsten Form und können zwischen den wechselnden Farben der Jahreszeiten zur Ruhe kommen.

Wenn Sie noch mehr entdecken möchten, empfiehlt sich ein Ausflug außerhalb des Zentrums zu einigen der ältesten und bedeutendsten Tempel Japans, darunter Hōryū-ji, Yakushi-ji und Tōshōdai-ji, die alle von der frühen buddhistischen Geschichte des Landes zeugen. Alternativ können Sie in Richtung des Mt. Wakakusa aufbrechen und in den geschützten Kasuga-Urwald eintauchen, wo Sie die Natur umgibt und ein weiter Blick über Nara Sie für Ihren Aufstieg belohnt.

Einige der schönsten Naturlandschaften Japans erleben Sie auf einem Ganztagesausflug zum von der UNESCO ausgezeichneten Mt. Yoshino. Eine kurze Fahrt mit der Seilbahn führt Sie hinauf durch bewaldete Hänge, die je nach Jahreszeit ihr Gesicht verändern. Hier können Sie den beeindruckenden Kinpusen-ji-Tempel besuchen – eines der größten Holzbauwerke Japans und ein bedeutendes Zentrum der Shugendō-Praxis. Die Umgebung lädt zu entspannten Wanderungen auf Bergpfaden ein, vorbei an kleinen Tempeln, lokalen Geschäften und Aussichtspunkten, die besonders zur Kirschblüte oder in den leuchtenden Farben des Herbstes ihren ganz eigenen Zauber entfalten.

Zurück in Nara können Sie den Tag in den lebhaften Straßen rund um Mochiidonocho und Higashimuki ausklingen lassen. Kleine Geschäfte, Cafés und lokale Restaurants sorgen für eine einladende Atmosphäre. Nach Einbruch der Dunkelheit wird es ruhiger, während Laternen ein sanftes Licht auf die historischen Gebäude werfen und eine intime, authentische Stimmung entsteht. Nutzen Sie die Gelegenheit, ein entspanntes Abendessen zu genießen, ein letztes Mal durch die alten Viertel zu schlendern und die Eindrücke des Tages in Ruhe auf sich wirken zu lassen.

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Tag 12
Zug von Nara nach Kioto – Halbtagestour in Kioto

Der Tag beginnt früh, da Sie sich eigenständig zur Nara Station begeben, von wo aus Sie der Regionalzug nach Kioto bringt.

Bei Ihrer Ankunft in Japans alter Kaiserstadt erwartet Sie Ihr Guide bereits am Bahnsteig und hilft Ihnen, Ihr Hotel zu finden, wo Sie Ihr Gepäck sicher und bequem abgeben können.

Anschließend begeben Sie sich zum Nijo-Schloss, das vom Begründer des Edo-Shogunats errichtet wurde. Das Schloss ist von wunderschönen Gärten umgeben und bekannt für seine besondere Architektur, seine reich verzierten Schiebetüren sowie die berühmten „Nachtigallenböden“, die beim Darübergehen zwitschern. Ursprünglich wurden diese Böden als Sicherheitsmaßnahme konstruiert, damit man ungebetene Gäste rechtzeitig hören konnte. 

Vom Hauch der Geschichte geht es weiter zum Nishiki-Markt, einer schmalen Einkaufsstraße mit mehr als 100 kleinen Geschäften und Essständen. Nicht ohne Grund wird der Markt „die Küche Kiotos“ genannt: Hier finden Sie alles von frischem Fisch und eingelegtem Gemüse bis hin zu süßen Spezialitäten und lokalen Delikatessen. Es ist ein lebendiger Ort und eine ideale Gelegenheit für ein leichtes Mittagessen, das Ihr Guide für Sie organisiert. Gleichzeitig erhalten Sie einen Einblick in die vielfältigen Zutaten und Aromen, die die japanische Küche prägen.

Der kulturelle Höhepunkt des Tages ist zweifellos die Teilnahme an einer traditionellen Teezeremonie, bei der Sie einen einzigartigen Einblick in einige der ältesten Traditionen Japans erhalten. In ruhiger und intimer Atmosphäre wird Ihnen zunächst eine kleine japanische Süßigkeit gereicht, bevor Sie beobachten dürfen, wie der kundige Teemeister des Hauses nach allen Regeln der Kunst traditionellen japanischen Matcha-Tee zubereitet. Anschließend kosten Sie den fertigen Tee und erhalten eine Einführung in die feinen Bewegungen und die Bedeutung des Rituals. Danach können Sie unter fachkundiger Anleitung selbst versuchen, Ihre eigene Schale Matcha zu einem feinen grünen Schaum aufzuschlagen. Das Ritual umfasst jahrhundertealte Traditionen und gewährt Ihnen einen tiefen Einblick in die japanische Ästhetik, Achtsamkeit und den Respekt vor dem Detail.

Nach der Zeremonie steht Ihnen der Nachmittag zur freien Verfügung. Die Gegend rund um das Teehaus ist lokaler und ruhiger als die zentralen Stadtteile, sodass Sie hier einen Eindruck vom Alltagsleben gewinnen, das einen schönen Kontrast zu den stärker besuchten Vierteln bildet. Wenn Sie möchten, können Sie von hier aus mit dem Zug ein paar Stationen nach Süden zum Fushimi-Inari-Schrein fahren, der für seine Tausenden roten Torii-Tore bekannt ist, die sich den Berghang hinaufschlängeln. Spazieren Sie durch die ikonischen Torbögen und spüren Sie die heilige Atmosphäre dieses Ortes, bevor Sie in Richtung Stadtzentrum zurückkehren.

Den Abend können Sie nutzen, um die besondere Atmosphäre Kiotos in sich aufzunehmen und sich in einem der vielen hervorragenden Restaurants der Stadt niederzulassen. Vielleicht locken lokale Obanzai-Gerichte, die Sie in einem gemütlichen Restaurant mit Blick auf die beleuchteten Straßen genießen können – ein stimmungsvoller Ausklang des Tages.

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Tag 13
Kioto auf eigene Faust

Kioto begeistert mit einer Fülle an Tempeln, Schreinen und charmanten Vierteln, und Sie entscheiden selbst, welche Facetten Sie näher kennenlernen möchten, denn der Tag steht Ihnen ohne geplante Aktivitäten zur freien Verfügung. Lassen Sie sich von den folgenden Vorschlägen inspirieren oder entdecken Sie einen unserer sorgfältig ausgewählten optionalen Ausflüge.

Ein idealer Ausgangspunkt ist der Kiyomizudera-Tempel im Osten Kiotos, der besonders in den frühen Morgenstunden seinen Zauber entfaltet. Erleben Sie, wie eines der Wahrzeichen der Stadt eindrucksvoll auf einer hölzernen Terrasse über der Stadt thront, bevor Sie durch die schmalen Gassen des charmanten Stadtteils Higashiyama weitergehen. Traditionelle Holzhäuser, kleine Geschäfte und Teehäuser schaffen hier eine bezaubernde Atmosphäre, die an das alte Japan erinnert. Besuchen Sie den Kōdaiji-Tempel mit seinem eleganten japanischen Garten und genießen Sie die ruhige Stimmung am Yasaka-Schrein sowie im nahegelegenen Maruyama-Park, bevor Sie Ihren Rundgang im wohlhabenden Geisha-Viertel Gion ausklingen lassen.

Anschließend können Sie mit dem Bus nach Nordosten zu einer der größten Sehenswürdigkeiten Kiotos fahren, dem Ginkaku-ji-Tempel, auch bekannt als Silberpavillon. Genießen Sie die schlichte Eleganz und poetische Ausstrahlung des Tempels und spazieren Sie weiter entlang des Philosopher’s Path, einem idyllischen Weg entlang eines kleinen Kanals, gesäumt von Kirschbäumen. Der Pfad verbindet mehrere kleinere Tempel und endet an einem der bedeutendsten Zen-Tempel Kiotos, dem Nanzen-ji, der für sich genommen bereits einen Besuch wert ist. Von hier aus können Sie Ihren Weg zum Heian-Jingū-Schrein mit seinem großen Torii-Tor und der friedvollen Gartenanlage fortsetzen. 

Wenn Sie eine andere Seite Kiotos erleben möchten, fahren Sie alternativ mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Westen nach Arashiyama und besuchen den Tenryu-ji-Tempel mit seinem klassischen Garten und Blick auf die grünen Berge. Hier können Sie zudem einen Spaziergang durch Arashiyamas berühmten Bambuswald unternehmen, in dem hohe Bambusstämme grüne Korridore voller Licht und Ruhe bilden. Ebenfalls sehenswert ist das charmante Viertel Saga Toriimoto mit seinen gut erhaltenen Häusern und gemütlichen Gassen.

Auch wenn Kioto viele bekannte Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, empfiehlt es sich, den Stadtplan für einen Moment beiseitezulegen und sich einfach von Ihren Augen durch die Straßen treiben zu lassen. Oft verbergen sich in den halbleeren Seitenstraßen einzigartige Augenblicke – von kleinen, charmanten Gaststätten und Geschäften bis hin zu heiligen Mini-Tempeln, die im Alltag vieler Einheimischer eine wichtige Rolle spielen.

Wenn die Dunkelheit hereinbricht, haben Sie eine weitere Gelegenheit, Kiotos kulinarische Seite zu entdecken. Vielleicht reizt Sie ein kleines Restaurant mit den besonderen Kaiseki-Gerichten der Stadt, bei denen jede einzelne Speise ein kleines Kunstwerk ist, oder eine ungezwungene Izakaya, die gegrillte Spezialitäten und einen Schluck Sake serviert.

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Tag 14
Zug von Kioto nach Kanazawa

Der Tag beginnt mit dem Frühstück, danach steht Ihnen ein halber Tag zur freien Verfügung. 

Wenn Sie früh in den Tag starten, können Sie zwei der bekanntesten Attraktionen Kiotos erleben. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren Sie in den Nordwesten zum berühmten Tempel Kinkaku-ji, auch bekannt als Goldener Pavillon. Die goldene Fassade des Tempels spiegelt sich malerisch in der ruhigen Wasseroberfläche des Sees und gilt als eines der ikonischsten Motive der Stadt. Folgen Sie hier dem sorgfältig angelegten Weg durch den dazugehörigen Garten, umgeben von den schönsten Farben der jeweiligen Jahreszeit.

Von dort aus können Sie mit dem Bus weiter zum alten Kaiserpalast von Kioto fahren, der von einer beeindruckenden Parkanlage umgeben ist, die allein schon einen Besuch wert ist. Wenn Sie ein Smartphone besitzen, erhalten Sie kostenlosen Zugang zu einem informativen Audio-Guide, der Ihnen während Ihres Spaziergangs über die breiten Kieswege des Parks Wissenswertes über den Palast und die Geschichte der Kaiserfamilie vermittelt, während Sie die sorgfältig angelegten Teiche inmitten der alten Kaiserstadt betrachten.

Vor Ihrer Zugreise am Nachmittag können Sie sich ein Lokal für das Mittagessen suchen – oder es wie viele Japaner machen und eine Bento-Box für unterwegs kaufen. Die kleinen, kunstvoll angerichteten Speisen sind bereits ein Erlebnis für sich und eine ideale Gelegenheit, ein letztes Mal den Geschmack von Kioto zu genießen.

Anschließend begeben Sie sich auf eigene Faust zum Bahnhof Kioto, wo Sie zunächst ein Schnellzug und danach Japans berühmter Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen mit einem Umstieg in Tsuruga nach Kanazawa bringt.

Nach dem Check-in in Ihrem Hotel steht Ihnen der Abend zur freien Verfügung, um die Stadt zu entdecken, die oft als „Klein-Kioto“ bezeichnet wird. Kanazawa hat es – ebenso wie seine Namensschwester – verstanden, seinen historischen Charme zu bewahren: mit gepflegten Samurai-Vierteln, Teehäusern, traditionellen Holzbauten und einer ganz besonderen Atmosphäre, die deutlich von der Eleganz vergangener Zeiten zeugt. 

Wie Sie vielleicht bereits festgestellt haben, wird die japanische Küche von Region zu Region unterschiedlich interpretiert – und Kanazawa bildet hier keine Ausnahme. Die Stadt ist bekannt für ihre frischen Zutaten aus dem Japanischen Meer und besonders berühmt für hochwertiges Sushi und Sashimi. Probieren Sie zudem die lokale Spezialität Jibuni, ein Schmorgericht mit Ente und Gemüse, dessen Geschmack die kulinarische Raffinesse der Region widerspiegelt. In den schmalen Seitengassen finden Sie zahlreiche gemütliche Izakayas und Restaurants, deren Atmosphäre dazu einlädt, das Tempo zu drosseln und sowohl das Essen als auch die besondere Ruhe zu genießen, die Kanazawa auszeichnet.

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Tag 15
Ganztagestour nach Shirakawa-go

Ein Frühstück schmeckt immer am besten, wenn ein schöner und spannender Tag vor Ihnen liegt – und genau so ein Tag erwartet Sie heute.

In der Lobby Ihres Hotels treffen Sie Ihren Guide, der Sie mit dem Bus in das historische Bergdorf Shirakawa-go begleitet, das auf der UNESCO Welterbeliste steht. Unterwegs genießen Sie die Fahrt durch die malerischen Japanischen Alpen, wo kleine Dörfer und die wechselnden Jahreszeiten die bewaldeten Hänge prägen.

Bei Ihrer Ankunft in Shirakawa-go werden Sie sofort von der märchenhaften Atmosphäre des Dorfes verzaubert. In der friedvollen Landschaft verteilen sich die traditionellen Bauernhäuser mit ihren steilen Reetdächern, die so konstruiert sind, dass sie den starken Schneefällen im Winter standhalten. Diese Häuser werden Gassho-zukuri genannt, was „Hände im Gebet“ bedeutet – benannt nach der besonderen Dachkonstruktion, die an zum Gebet gefaltete Hände erinnert.

Wenn Sie durch das Dorf spazieren, fühlt es sich an, als würden Sie eine Reise in die Vergangenheit unternehmen. Sie erhalten einen Einblick in das ländliche Leben, das die Region über Generationen hinweg geprägt hat, und besuchen eines der größten und am besten erhaltenen Bauernhäuser des Dorfes. Das Haus diente einst als Wohnsitz eines örtlichen Arztes und ist heute ein lebendiges Beispiel für die traditionelle Bauweise und Lebensart der Region. Im Inneren sehen Sie die originalen Räume, Werkzeuge und Konstruktionen, die vom Alltag in den Alpen erzählen.

Anschließend haben Sie Zeit zur freien Verfügung, um das Dorf weiter zu erkunden. Vielleicht reizt Sie eine kurze Wanderung hinauf zu einem Aussichtspunkt mit Panoramablick über die charakteristischen Dächer oder ein Besuch in einem der kleinen Geschäfte, die lokale Spezialitäten und Kunsthandwerk anbieten. Ebenso können Sie es sich in einem der charmanten Cafés mit einer Tasse Kaffee oder etwas Süßem gemütlich machen, bevor es zurück nach Kanazawa geht.

Wenn Sie noch Energie haben, können Sie den Tag mit einem Spaziergang durch Kanazawas historisches Geisha-Viertel, das Higashi-Chaya-Viertel, ausklingen lassen. Bei Einbruch der Dunkelheit werden die schmalen Gassen sanft von Laternen erleuchtet, und die gut erhaltenen Holzhäuser aus der Edo-Zeit schaffen eine stimmungsvolle Kulisse für den Abend. Hier verlangsamt sich das Tempo, und die ruhige, elegante Atmosphäre vermittelt das Gefühl, in eine vergangene Zeit einzutauchen. Vielleicht hören Sie gedämpfte Musik hinter einer Schiebetür oder sehen die Silhouette einer Geisha auf dem Weg zu einem Termin, während die Stadt langsam zur Ruhe kommt.

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Tag 16
Zug von Kanazawa nach Tokio

Nach dem Frühstück haben Sie ein paar Stunden zur freien Verfügung, bevor die Reise mit dem Shinkansen weiter nach Tokio geht.

Wenn Sie früh aufstehen, können Sie mit Kanazawas gut ausgebautem Busnetz noch mehrere der Sehenswürdigkeiten der Stadt besuchen. Im Kenrokuen, einem der renommiertesten Gärten Japans, erleben Sie eine stimmungsvolle Morgenruhe in wunderschöner Umgebung. Hier bewegen Sie sich durch eine harmonische Landschaft aus kleinen Teichen, Steinlaternen, Tee-Pavillons und kunstvoll beschnittenen Bäumen, in der jedes Detail von Sorgfalt und Ästhetik geprägt ist. Der Garten verändert sein Erscheinungsbild mit den Jahreszeiten und bietet das ganze Jahr über neue Nuancen, Düfte und Stimmungen.

In unmittelbarer Nähe des Kenrokuen liegt die Burg Kanazawa, die einst das Zentrum des mächtigen Maeda-Clans bildete. Die weiß getünchten Mauern und imposanten Tore zeugen von der Samurai-Geschichte der Stadt, und Sie können das Burgareal sowie die rekonstruierten Gebäude erkunden, in denen traditionelle Handwerkstechniken noch heute sichtbar sind. Zusammen vermitteln der Garten und die Burg einen lebendigen Einblick in Kanazawas vornehme Vergangenheit und lassen sich am Vormittag ganz entspannt und ohne Eile entdecken. 

Ihr Mittagessen können Sie auf dem beliebten Omicho-Markt genießen, bevor Sie sich eigenständig auf den Weg zum Bahnhof Kanazawa machen, wo der Shinkansen Sie mit beeindruckender Präzision und Geschwindigkeit nach Tokio bringt. Lehnen Sie sich zurück, genießen Sie den Komfort und beobachten Sie, wie die Landschaft an Ihnen vorbeizieht, während in Japans pulsierender Hauptstadt ein neues Kapitel Ihrer Reise beginnt.

Bei Ihrer Ankunft am Bahnhof Tokio betreten Sie einen der verkehrsreichsten Verkehrsknotenpunkte der Welt. Von hier aus setzen Sie Ihre Reise eigenständig mit der Metro oder einem Nahverkehrszug zu Ihrem Hotel fort. Auch wenn dies zunächst überwältigend erscheinen mag, ist das System effizient und hervorragend organisiert. In vielerlei Hinsicht spiegelt dieses Erlebnis all das wider, was Japan auszeichnet – und was besonders in Tokio mit seinen Dimensionen und seiner Präzision beeindruckt. 

Nach dem Check-in in Ihrem Hotel haben Sie die Möglichkeit, das moderne Stadtleben zu erkunden und sich durch alles zu probieren – von lokalen Spezialitäten bis hin zu innovativer Küche in den neonbeleuchteten Straßen der Stadt. Die Hauptstadt ist berühmt für ihr Edomae-Sushi, ebenso für knusprige Tempura, dampfende Schalen Ramen und kleine, delikate Yakitori-Spieße in den lokalen Izakayas.

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Tag 17–18
Tokio auf eigene Faust

Tokio, eine der größten Städte der Welt, ist vielfältig und voller Kontraste – und es gibt kein Patentrezept dafür, was Sie unbedingt erleben sollten. Die kommenden Tage stehen Ihnen daher zur freien Verfügung, damit Sie die japanische Hauptstadt ganz nach Ihren eigenen Wünschen erkunden können. Lassen Sie sich von den untenstehenden Vorschlägen inspirieren, verteilen Sie diese auf Ihre Tage oder ergänzen Sie Ihr Programm mit einem unserer spannenden Ausflüge.

Beginnen Sie im lebhaften Stadtteil Asakusa, wo Sie Tokios ältesten und bekanntesten Tempel, den Senso-ji, finden. Auf dem Weg dorthin schlendern Sie über die Nakamise-dori, wo sich der Duft frisch zubereiteter Snacks mit der Versuchung der Stände voller Glücksbringer, Fächer und lokaler Spezialitäten mischt. Nur wenige Straßen weiter erwartet Sie in der Kappabashi Street eine ganz andere, ruhige Atmosphäre, in der kleine Geschäfte japanisches Porzellan und hochwertige Kochmesser nebeneinander anbieten. Wenn Sie den Blick heben, sehen Sie den Tokyo Skytree, der sich als modernes Wahrzeichen in den Himmel erhebt. Sie können den Turm bequem vom Boden aus bewundern oder – gegen Vorlage eines Tickets – hinauffahren und den atemberaubenden Ausblick über die Metropole genießen.

Möchten Sie mehrere von Tokios ikonischen Vierteln miteinander verbinden, liegen viele davon praktisch entlang derselben Bahnlinie. Vom Yoyogi-Park, wo Einheimische joggen und im Schatten der großen Baumkronen entspannen, gelangen Sie zum friedvollen Meiji-Schrein, der verborgen in einem dichten Wald liegt. Kieswege und der Duft von Zedernholz schenken hier Ruhe fernab der Hektik der Großstadt. Setzen Sie Ihren Weg nach Shibuya fort, können Sie die Hachiko-Statue begrüßen und die weltberühmte Kreuzung Shibuya Crossing überqueren, die nach Einbruch der Dunkelheit mit einem faszinierenden Menschenmeer beeindruckt – am besten genießen Sie den Blick von einer Bar hoch über den Straßen der Stadt.

Ihr Mittagessen können Sie auf dem Tsukiji-Markt einnehmen, wo kleine Stände frisches Sushi, gegrillte Meeresfrüchte und japanische Spezialitäten servieren, die direkt vor Ihren Augen zubereitet werden. Von hier aus geht es weiter nach Akihabara, wo Leuchtreklamen in alle Richtungen blinken und die Geschäfte mit Gadgets, Comics und Figuren gefüllt sind. Als Kontrast dazu empfiehlt sich ein Besuch des Kaiserpalasts von Tokio, dessen Wassergräben, Alleen und gepflegte Gärten einen eleganten Einblick in Japans kaiserliche Geschichte bieten. Lassen Sie den Tag in Shinjuku ausklingen, erwarten Sie Tokios hohe Wolkenkratzer, Neonlichter und lebhafte Straßen. Zudem können Sie das Tokyo Metropolitan Government Building besuchen, um die Aussicht über das leuchtende Häusermeer zu genießen oder die tägliche Lichtshow an der ikonischen Fassade zu erleben.

Im Gegensatz zum Tempo der Großstadt können Sie einen der Tage auch für einen Ausflug außerhalb von Tokio nutzen. In Nikko erwarten Sie prächtig verzierte Tempel und Schreine, umgeben von bewaldeten Bergen – darunter der beeindruckende Toshogu-Schrein, der auf der UNESCO Welterbeliste steht. Alternativ können Sie den Hakone Nationalpark besuchen, wo heiße Quellen, eine Bootsfahrt auf dem Ashi-See und an klaren Tagen der ikonische Blick auf den Mt. Fuji die Höhepunkte des Tages bilden.

Ganz gleich, was der Tag für Sie bereithielt – der Abend ist die perfekte Gelegenheit, in Tokios vielfältige Küche einzutauchen. Wählen Sie eine intime Sushi-Bar mit nur wenigen Sitzplätzen, einen lebhaften Ramen-Shop mit Warteschlange vor der Tür oder ein Restaurant hoch über dem Straßenniveau und machen Sie das Abendessen zu einem weiteren Höhepunkt des Tages.

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Tag 19
Heimreise von Tokio

Die Reise neigt sich dem Ende zu, doch Sie kehren mit einem Koffer voller Erlebnisse, Sinneseindrücke und unvergesslicher Begegnungen mit den historischen Städten, lebendigen Traditionen und dem modernen Alltag Südkoreas und Japans nach Hause zurück.

Rechtzeitig vor Ihrem Abflug werden Sie an Ihrem Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht, von wo aus die Heimreise nach Europa mit einer oder mehreren Zwischenlandungen unterwegs beginnt.

Tag 20
Ankunft zu Hause

Sie landen an Ihrem gewählten Flughafen und können auf eine Reise zurückblicken, die stimmungsvolle Straßen und Begegnungen mit vielen Facetten Südkoreas und Japans bereithielt – und hoffentlich die Sehnsucht geweckt hat, eines Tages zurückzukehren.

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Abreisedaten
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11 € 5989
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Ab € 3799 pro Kind unter 12 Jahre

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