18 Tage

Die große Japan-Rundreise

Begeben Sie sich auf eine beeindruckende Reise durch Japans viele Facetten – wie Kapitel einer lebendigen Geschichte, die sich nach und nach entfalten. Von heiligen Tempeln und atemberaubenden Berglandschaften bis hin zu historischen Burgen und pulsierenden Metropolen.

Wichtige Info zur Lage im Nahen Osten / SICHERHEITSGARANTIE
TitelseiteJapanDie große Japan-Rundreise
Was ist im Preis enthalten?
Folgendes ist in der Reise enthalten
  • Flüge vom gewählten Flughafen nach Osaka und Rückflug ab Tokio
  • 15 Übernachtungen in 3- und 4-Sterne-Hotels 
  • 15 × Frühstück (Tage 3–17) 
  • 2 × Mittagessen (Tage 3, 6) 
  • Transfers von und zu den Flughäfen
  • Begrüßungstreffen mit einheimischem, englischsprachigem Guide
  • Elektronische IC-Karte mit 4.500 JPY Guthaben für öffentliche Verkehrsmittel
  • Zugfahrt mit dem Shinkansen sowie Schnell- oder Regionalzügen auf der Strecke Osaka–Hiroshima–Kioto–Kanazawa–Nagano–Sendai–Tokio, inklusive Sitzplatzreservierungen
  • Einheimische, englischsprachige Guides auf allen Ausflügen
  • Alle genannten Transfers und Ausflüge werden ausschließlich mit TourCompass-Gästen durchgeführt und finden in Gruppen von 2 bis 14 Personen statt
  • Reisesicherungsschein für Pauschalreisen
  • Rund um die Uhr besetztes Notfalltelefon während der Reise
  • Abreisegarantie – Der Preis ist bei mind. 2 Reisenden gültig. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie alleine reisen

Umfangreiches Ausflugspaket:

  • Halbtägige Stadtrundfahrt in Osaka mit Dotonbori, Shinsekai und dem Kuromon-Markt
  • Ganztägige Tour in Hiroshima mit Besuch des Friedensmuseums und der Insel Miyajima
  • Halbtägige Tour in Kioto mit der Burg Nijo, dem Nishiki-Markt und einer traditionellen japanischen Teezeremonie
  • Ganztägiger Ausflug nach Shirakawa-go
  • Ganztägiger Ausflug nach Yamadera
  • Eintrittspreise und Steuern zu den genannten Attraktionen

Sie suchen nach Abreisedaten im Jahr 2026? Dann sehen Sie sich diese Reise an.

Das erwartet sie

Begleiten Sie uns auf die ultimative Japan-Rundreise – eine Reise, die Sie weit durchs Land führt und Ihnen unzählige Facetten des Landes offenbart. Diese Rundreise bietet sowohl Tiefe als auch Vielfalt und ist so gestaltet, dass Sie sowohl die ikonischen Highlights als auch die weniger bekannten Schätze in Ruhe genießen können. Sie erhalten ein umfassendes Bild von Japans Kultur, Natur und einzigartigem Geist.

Von Osakas duftenden Straßenständen und lebhaften Vierteln reisen Sie weiter nach Hiroshima. Dort besuchen Sie den Friedenspark und erfahren im dazugehörigen Museum mehr über die bewegende Geschichte der Stadt – ein Erlebnis, das berührt und inspiriert und eine kraftvolle Botschaft von Frieden und Hoffnung vermittelt. Auf der landschaftlich reizvollen und heiligen Insel Miyajima bewundern Sie das berühmte Torii-Tor, das sich im Wasser spiegelt, umgeben von bewaldeten Bergen und Schreinen.

In Kioto begegnen Sie der japanischen Kultur inmitten von Tempeln, Zen-Gärten und historischen Straßen, wo Sie die Ruhe und Ästhetik spüren, die das Land seit Jahrhunderten prägen. Außerdem nehmen Sie an einer traditionellen Teezeremonie teil und erleben die Anmut, Präzision und stille Präsenz dieses zeitlosen Rituals. Weiter geht es nach Kanazawa – eine Reise, die ganz im Zeichen der Harmonie steht. Hier haben Sie die Gelegenheit, die wunderschön erhaltenen Geisha-Viertel und den prächtigen Kenrokuen-Garten zu entdecken, in dem kleine Brücken, Teiche und kunstvoll geformte Kiefern die japanische Gartenkunst in ihrer vollendeten Form verkörpern.

Danach führt Sie die Reise zum zum UNESCO-Welterbe erklärten Shirakawa-go, wo traditionelle Häuser mit Reetdächern malerisch zwischen den japanischen Alpen und grünen Reisfeldern liegen. In Nagano erwarten Sie stille Tempel und eine wohltuende Ruhe, die einen reizvollen Kontrast zum geschäftigen Tempo der japanischen Großstädte bildet. Weiter nördlich, in Sendai, entdecken Sie eine weniger besuchte Region des Landes. Von dort geht es nach Yamadera, wo Sie Hunderte von Steinstufen durch mystische Zedernwälder zum Bergtempel hinaufführen. Oben angekommen eröffnet sich Ihnen ein atemberaubender Blick über das Tal und die Berge – ein Farbenspiel der Jahreszeiten, das Sie so schnell nicht vergessen werden.

Ihre Reise endet in Tokio, wo sich das moderne Japan in all seinen faszinierenden Kontrasten zeigt. Hier vereinen sich die Eindrücke Ihrer gesamten Reise in einer Metropole, die ruhige Schreine und grüne Parks mit funkelnden Neonlichtern und futuristischer Architektur verbindet.

Höhepunkte dieser Reise

  • Reisen Sie durch Japan auf einer Rundreise, die Sie von pulsierenden Metropolen zu atemberaubenden Landschaften und geschichtsträchtigen Städten führt
  • Besuchen Sie fünf einzigartige Regionen, jede mit ihrer eigenen Identität, und entdecken Sie ihre Vielfalt sowie die regionalen Köstlichkeiten
  • Tauchen Sie ein in Japans Kultur und Kontraste, wo jahrhundertealte Tempel auf moderne Skylines und den Alltag der Menschen treffen
  • Genießen Sie die Schönheit des Landes – von malerischen Bergen und klassischen Gärten bis zu eleganten Arkaden und liebevoll erhaltenen Edo-Häusern

Unsere Reisen beinhalten immer

  • Alle internationalen und nationalen Flüge
  • Alle Unterkünfte
  • Alle Aktivitäten und Ausflüge wie beschrieben
  • 24/7 Notfallnummer – wir sind immer an Ihrer Seite
Tagesprogramm
Tag 1: Flüge vom gewählten Flughafen

Heute beginnt Ihr japanisches Abenteuer. Der Abflug erfolgt vom gewählten Flughafen, und der Flug beinhaltet eine oder mehrere Zwischenlandungen unterwegs.

Tag 2: Ankunft in Osaka

Willkommen in Japan, dem Land der aufgehenden Sonne!

Nach Ihrer Ankunft am Flughafen Osaka passieren Sie die Passkontrolle und begeben sich zur Gepäckausgabe. In der Ankunftshalle werden Sie von Ihrem Fahrer erwartet, der mit einem Schild bereitsteht und Ihnen hilft, bestens in Ihr japanisches Abenteuer zu starten.

Vom Flughafen fahren Sie weiter nach Osaka – eine lebendige, moderne Metropole, etwa eine Stunde entfernt. Während sich die Skyline der Stadt langsam am Horizont abzeichnet, ziehen Autobahnen, Hafenanlagen und dicht bebaute Viertel vorbei. Osaka ist dynamisch, bodenständig und voller Charakter. Schon während der Fahrt spüren Sie den Puls der Stadt, ihr ungefiltertes Tempo und ihre mitreißende Atmosphäre.

Nach der Ankunft checken Sie in Ihrem Hotel ein und haben anschließend Zeit, Ihr Gepäck auszupacken und sich einzurichten – der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Wenn Sie sich nach der Reise etwas die Beine vertreten möchten, bietet sich ein kurzer Spaziergang durch die Umgebung an. Die Straßen sind voller Leben, Neonlichter flackern über Ihnen und aus kleinen Restaurants mit offenen Fronten weht der verlockende Duft gegrillter Köstlichkeiten.

Osaka wird auch als „Japans Küche“ bezeichnet und ist berühmt für seine entspannte Atmosphäre und seine stolze Esskultur. Ganz gleich, wohin Sie gehen – Sie essen überall hervorragend. So starten Sie Ihre Reise mit einem genussvollen Auftakt, bevor Sie nach einem erlebnisreichen Tag voller neuer Eindrücke im Hotel entspannen.

Tag 3: Begrüßungstreffen in Osaka – Streetfood-Tour in Osaka

Nach dem Frühstück treffen Sie Ihren Guide in der Hotellobby zu einem Begrüßungstreffen, das Ihnen einen reibungslosen und sicheren Start in Ihre Reise ermöglicht. Der Guide stellt Ihnen das Programm der kommenden Tage vor, erklärt praktische Details und beantwortet gerne Ihre Fragen.

Anschließend erwartet Sie ein abwechslungsreicher Spaziergang durch einige der charakteristischsten Viertel der Stadt, die für ihre lebendige Streetfood-Szene und die vielen lokalen Köstlichkeiten bekannt sind, die sowohl das Straßenbild als auch den Charakter Osakas prägen.

Die Tour beginnt im charmanten Stadtteil Shinsekai, der vor dem Zweiten Weltkrieg als „Die neue Welt“ erbaut wurde. Die Architektur und Atmosphäre des Viertels spiegeln bis heute die damalige Faszination für Paris und New York wider, und die Straßen verströmen nostalgischen Charme vergangener Tage. Hier können Sie die goldbraunen Kushikatsu-Spieße – in Varianten mit Fleisch oder Gemüse – probieren, eine der beliebtesten Snacks der Stadt.

Danach geht es weiter durch das lebhafte Zentrum von Osaka bis zum legendären Dotonbori, wo Neonlichter, Musik und Werbeschilder die Straßen erfüllen und der Glico Running Man stolz als eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt erstrahlt. Ihr Guide führt Sie außerdem durch die schmale Gasse Hozenji Yokocho, in der die moosbedeckte Statue des Fudō Myōō zwischen kleinen Restaurants und Bars verborgen liegt. Hier erfahren Sie mehr über den lokalen Brauch, bei dem Besucher der Statue Wasser übergießen – als Zeichen des Respekts und der Reinigung.

Die kulinarische Tour zu Fuß endet auf dem Kuromon-Markt, einem lebhaften Lebensmittelmarkt, erfüllt vom Duft frisch gegrillten Fisches, dampfender Suppen und kunstvoll arrangierter, pastellfarbener Früchte. Hier haben Sie die Gelegenheit, knusprige Takoyaki mit Oktopusfüllung zu probieren, bevor Sie entweder auf eigene Faust weiterziehen oder gemeinsam mit Ihrem Guide zum Hotel zurückkehren.

Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung – entspannen Sie ganz nach Wunsch oder entdecken Sie weitere faszinierende Gegensätze Osakas. Nur wenige Gehminuten entfernt liegt das junge, kreative Viertel Amemura, oder Sie fahren mit der U-Bahn zum Umeda Sky Building, wo Sie von der schwebenden Aussichtsplattform einen atemberaubenden Blick über die glitzernde Skyline der Stadt genießen.

Wenn der Abend hereinbricht, spiegeln sich die Neonlichter im Dotonbori-Kanal, und die Restaurants erfüllen sich mit Leben, Lachen und dem Klingen der Gläser. Sie können durch die vielen kleinen Izakayas und Lokale schlendern, deren Speisekarten von gegrillten Spießen bis hin zu dampfenden Nudeln reichen. Die Atmosphäre ist ungezwungen und ansteckend – man lässt sich schnell von der lebendigen Energie und Lebensfreude dieser Stadt mitreißen. 

Tag 4: Zug von Osaka nach Hiroshima

Nach einem angenehmen Start in den Tag mit dem Frühstück steht Ihnen der restliche Vormittag zur freien Verfügung.

Wenn Sie Lust haben, können Sie die Burg Osaka besichtigen und durch den umliegenden Park spazieren, der einen faszinierenden Einblick in die historischen Wurzeln dieser modernen Metropole bietet. Wer lieber shoppen möchte, sollte nach Shinsaibashi fahren, wo internationale Marken und kleine, lokale Boutiquen gleichermaßen zu finden sind. Alternativ bietet das Viertel Nakanoshima mit seinem Fluss, den Museen und den Grünflächen einen ruhigen Kontrast zum pulsierenden Stadtzentrum.

Am frühen Nachmittag begeben Sie sich selbstständig zum Bahnhof Shin-Osaka, wo Sie – ganz wie die Einheimischen – eine Bento-Box für Ihre Zugfahrt kaufen können. Diese liebevoll arrangierten kleinen Gerichte sind ein Genuss für sich und bieten Ihnen einen letzten köstlichen Vorgeschmack auf die japanische Küche, bevor Sie der berühmte Hochgeschwindigkeitszug, der Shinkansen, nach Hiroshima bringt.

Vom Bahnhof in Hiroshima fahren Sie anschließend eigenständig zu Ihrem Hotel. Danach bleibt Ihnen Zeit, die Stadt zu erkunden. Heute präsentiert sich Hiroshima modern – mit breiten Boulevards und grünen Parks. Die Stadt strahlt eine entspannte Atmosphäre aus, die in starkem Kontrast zu ihrer bewegten Vergangenheit steht. Überall spürt man eine Stimmung von Nachdenklichkeit, Würde und Hoffnung, während die lebendige Stadtszene, die herzlichen Bewohner und die stolze Esskultur Sie willkommen heißen.

Hiroshimas Küche ist wirklich einzigartig. Die lokale Spezialität der Stadt ist das berühmte Okonomiyaki nach Hiroshima-Art – ein herzhafter Pfannkuchen aus Kohl, Nudeln und verschiedenen Füllungen, der direkt vor Ihren Augen auf einer heißen Eisenplatte zubereitet wird. Darüber hinaus ist die Stadt bekannt für ihre frischen Austern und ihren charakteristischen Sake, der in der umliegenden Region gebraut wird.

Übernachtung:
Tag 5: Ganztagestour nach Hiroshima und Miyajima

Während Sie Ihr erstes Frühstück des Tages genießen, dürfen Sie sich auf eine ganztägige Tour freuen, bei der Geschichte, Besinnung und wunderschöne Natur zu einem intensiven Erlebnis verschmelzen.

Am Morgen treffen Sie Ihren Guide in der Hotellobby, und gemeinsam brechen Sie zum Friedenspark auf – einer ruhigen, grünen Oase im Herzen der Stadt. Der Park ist Hiroshimas Gedenkstätte für die Opfer der verheerenden Atombombe, die 1945 das Stadtzentrum traf. Gleichzeitig ist er ein starkes Symbol für Hoffnung und Frieden in der Zukunft. Sie besuchen das Friedensmuseum, in dem Artefakte, Fotografien und persönliche Berichte einen bewegenden Einblick in die Schrecken des Krieges und den langen Weg zur Versöhnung geben. Die Ausstellung ist gleichermaßen ernüchternd wie tief berührend und ruft eindringlich in Erinnerung, wie zerbrechlich Frieden ist – und wie wichtig es ist, ihn zu bewahren.

Nach dem Museumsbesuch haben Sie etwas freie Zeit, um ein schönes Plätzchen für das Mittagessen zu finden und die Eindrücke des Tages wirken zu lassen.

Die Reise geht anschließend mit Zug und Fähre weiter zur heiligen Insel Miyajima, die als einer der landschaftlich schönsten und poetischsten Orte Japans gilt. Die Insel verströmt mit ihren Shinto-Schreinen, buddhistischen Tempeln und charmanten Straßen im Edo-Stil, die von üppiger Natur eingerahmt sind, eine einzigartige Ruhe. Ein echtes Highlight ist der Itsukushima-Schrein, vor dessen Kulisse das berühmte Otorii-Tor bei Flut scheinbar auf dem Wasser schwebt – ein Anblick, der sie zu einer der meistfotografierten Sehenswürdigkeiten Japans gemacht hat.

Anschließend haben Sie Zeit, die Insel in Ihrem eigenen Tempo zu erkunden. Entlang der Wege begegnen Sie zahmen Rehen, die gelassen zwischen den Besuchern umherstreifen. Sie können die Stufen zum Daisho-in-Tempel hinaufsteigen, begleitet von hunderten kleiner Buddhafiguren, oder gemütlich durch die einladenden Gassen mit ihren Ständen und Läden schlendern. Probieren Sie unbedingt einige lokale Spezialitäten wie frische Austern, die hier seit über 300 Jahren gezüchtet werden, oder die süßen Kuchen namens Momiji Manju – kleine Gebäcke in Form von Ahornblättern, gefüllt mit roter Bohnenpaste.

Zurück in Hiroshima können Sie den Tag wunderbar damit ausklingen lassen, die stimmungsvolle Restaurantszene der Stadt zu erkunden. Wählen Sie ein gemütliches Izakaya, das sich in einer der kleinen Seitenstraßen versteckt, oder genießen Sie ein Abendessen in einem Restaurant am Fluss, während die Stadt im sanften Abendlicht langsam zur Ruhe kommt.

Übernachtung:
Tag 6: Zugfahrt von Hiroshima nach Kioto – Halbtägige Tour in Kioto

Ihr Tag beginnt früh, denn Sie dürfen sich erneut auf die Fahrt mit dem Shinkansen freuen. Machen Sie sich von Ihrem Hotel aus selbstständig auf den Weg zum Bahnhof Hiroshima, wo Japans faszinierender Hochgeschwindigkeitszug Sie nach Kioto bringt.

Bei Ihrer Ankunft in der ehemaligen Kaiserstadt Japans erwartet Sie Ihr Guide bereits am Bahnsteig, um Ihnen den Weg zu Ihrem Hotel zu zeigen, wo Sie Ihr Gepäck sicher und mit gutem Gefühl abgeben können.

Danach geht es weiter zum Nijō-Schloss, das vom Gründer des Edo-Shogunats erbaut wurde. Umgeben von wunderschönen Gärten ist das Schloss berühmt für seine charakteristische Architektur, die kunstvoll bemalten Schiebetüren und die legendären „Nachtigallenböden“, die bei jedem Schritt leise zwitschern. Diese Böden wurden ursprünglich als Sicherheitsmaßnahme entwickelt, damit die Bewohner das Annähern von Eindringlingen bemerken konnten.

Nach einem Hauch Geschichte geht es weiter zum Nishiki-Markt – einer schmalen Einkaufsstraße mit mehr als 100 kleinen Läden und Imbissen. Nicht umsonst wird sie „Kyotos Küche“ genannt: Der Markt ist prall gefüllt mit allem, was das Herz begehrt – von frischem Fisch und eingelegtem Gemüse bis hin zu süßen Leckereien und regionalen Spezialitäten. Es ist ein lebendiger Ort und die ideale Gelegenheit für ein leichtes Mittagessen, das Ihr Guide für Sie arrangiert. Gleichzeitig erhalten Sie einen faszinierenden Einblick in die Vielfalt der Zutaten und Aromen, die die japanische Küche prägen.

Das kulturelle Highlight des Tages ist zweifellos die Teilnahme an einer traditionellen Teezeremonie, die Ihnen einen seltenen Einblick in einige der ältesten Bräuche Japans bietet. In ruhiger, intimer Atmosphäre wird Ihnen zunächst eine kleine japanische Süßigkeit serviert, bevor Sie beobachten, wie der Gastgeber – ein erfahrener Teemeister – mit größter Präzision und Kunstfertigkeit traditionellen Matcha-Tee zubereitet. Anschließend probieren Sie den fertigen Tee und erfahren mehr über die anmutigen Bewegungen und die Symbolik hinter dem Ritual, bevor Sie, unter fachkundiger Anleitung, Ihre eigene Schale Matcha zu einem glatten, grünen Schaum aufschlagen. Diese Zeremonie spiegelt jahrhundertealte Traditionen wider und eröffnet Ihnen ein tiefes Verständnis für die japanische Ästhetik, Achtsamkeit und Liebe zum Detail.

Nach der Zeremonie steht Ihnen der Nachmittag zur freien Verfügung. Die Gegend rund um das Teehaus ist ruhiger und authentischer als das Stadtzentrum und vermittelt Ihnen einen Eindruck vom alltäglichen Leben – ein angenehmer Kontrast zu den belebteren Vierteln. Wenn Sie Lust haben, nehmen Sie den Zug ein paar Stationen südlich zum Fushimi-Inari-Schrein, der für seine Tausenden roten Torii-Tore bekannt ist, die sich den Berghang hinaufschlängeln. Spazieren Sie durch die ikonischen Tore und genießen Sie die besondere, spirituelle Atmosphäre, bevor Sie ins Herz der Stadt zurückkehren.

Am Abend haben Sie Zeit, Kyotos besondere Stimmung auf sich wirken zu lassen und in einem der vielen hervorragenden Restaurants der Stadt einzukehren. Vielleicht probieren Sie die regionalen Obanzai-Gerichte, die Sie in einem gemütlichen Restaurant mit Blick auf die sanft beleuchteten Straßen genießen können – ein stimmungsvoller Abschluss des Tages.

Übernachtung:
Tag 7: Kyoto auf eigene Faust

Kyoto beherbergt eine Fülle an Tempeln, Schreinen und charmanten Vierteln. Heute können Sie die Stadt ganz nach Ihren eigenen Vorstellungen erkunden, da keine festen Aktivitäten geplant sind. Lassen Sie sich von unseren Vorschlägen unten inspirieren oder werfen Sie einen Blick auf eine unserer sorgfältig ausgewählten fakultativen Touren.

Ein wunderbarer Ort, um den Tag zu beginnen, ist der Kiyomizudera-Tempel im Osten Kiotos, der sich besonders früh am Morgen von seiner schönsten Seite zeigt. Erleben Sie, wie eines der Wahrzeichen der Stadt eindrucksvoll auf einer hölzernen Terrasse über der Stadt zu schweben scheint, bevor Sie durch die engen Gassen des charmanten Viertels Higashiyama weiter spazieren. Hier schaffen traditionelle Holzhäuser, kleine Läden und Teehäuser eine zauberhafte Atmosphäre, die Erinnerungen an das alte Japan weckt. Besuchen Sie den Kōdaiji-Tempel mit seinem eleganten japanischen Garten, genießen Sie die friedvolle Stimmung am Yasaka-Schrein und im nahegelegenen Maruyama-Park, bevor Ihr Spaziergang im vornehmen Geishaviertel Gion endet.

Anschließend können Sie mit dem Bus in den Nordosten der Stadt fahren, zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Kiotos – dem Ginkaku-ji-Tempel, auch als Silberner Pavillon bekannt. Lassen Sie sich von der schlichten Eleganz und dem poetischen Charme des Tempels verzaubern und folgen Sie danach dem Philosophenweg – einem malerischen Spazierweg entlang eines kleinen Kanals, gesäumt von Kirschbäumen. Der Weg verbindet mehrere kleinere Tempel und endet am Nanzen-ji, einem der bedeutendsten Zen-Tempel Kiotos, der für sich allein schon einen Besuch wert ist. Von hier aus können Sie weiter zum Heian-Jingū-Schrein gehen, der für sein großes Torii und seinen stillen Garten bekannt ist.

Wenn Sie eine andere Seite von Kioto entdecken möchten, nehmen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel in den Westen nach Arashiyama und besuchen Sie den Tenryu-ji-Tempel, der für seinen klassischen Garten und den Blick auf die saftig grünen Hügel bekannt ist. Dort können Sie auch durch den berühmten Bambuswald von Arashiyama spazieren, wo hohe Bambusstämme ruhige, lichtdurchflutete Korridore aus Grün bilden. Ebenso lohnenswert ist ein Abstecher in das charmante Viertel Saga Toriimoto, das für seine gut erhaltenen Häuser und einladenden kleinen Gassen bekannt ist.

Auch wenn Kioto viele bekannte Sehenswürdigkeiten beherbergt, lohnt es sich, den Reiseführer für eine Weile beiseitezulegen und sich einfach von Ihren Augen durch die Straßen der Stadt leiten zu lassen. In den ruhigeren Seitenstraßen stößt man oft auf besondere Momente – dort finden Sie alles von kleinen, charaktervollen Bars und Geschäften bis hin zu kleinen, heiligen Tempeln, die im Alltag der Einheimischen eine wichtige Rolle spielen.

Wenn die Nacht hereinbricht, haben Sie eine weitere Gelegenheit, Kiotos kulinarische Szene zu genießen. Vielleicht lockt Sie ein kleines Restaurant mit den exquisiten Kaiseki-Gerichten der Stadt, bei denen jeder Gang ein Kunstwerk ist – oder Ihre Aufmerksamkeit fällt auf eine gemütliche Izakaya, die gegrillte Köstlichkeiten und ein Glas Sake anbietet.

Übernachtung:
Tag 8: Zugfahrt von Kioto nach Kanazawa

Der Tag beginnt mit dem Frühstück, bevor Sie den halben Tag zur freien Verfügung haben. 

Wenn Sie früh aufstehen, bleibt Ihnen Zeit, zwei der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Kiotos zu besuchen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelangen Sie in den Nordwesten der Stadt zum bekannten Tempel Kinkaku-ji, auch als Goldener Pavillon bekannt. Die schimmernde goldene Fassade des Tempels spiegelt sich wunderschön in der ruhigen Oberfläche des Teiches wider und zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Folgen Sie dem sorgfältig angelegten Weg durch die umliegenden Gärten, deren beeindruckende Farben im Wechsel der Jahreszeiten eine geradezu magische Atmosphäre schaffen.

Von hier aus können Sie den Bus zum ehemaligen Kaiserpalast von Kioto nehmen, der von einem eindrucksvollen Park umgeben ist – ein Besuch, der sich auch unabhängig vom Palast lohnt. Wenn Sie ein Smartphone dabeihaben, können Sie kostenlos einen informativen Audioguide nutzen, der spannende Geschichten über den Palast und die Geschichte der kaiserlichen Familie erzählt, während Sie die breiten Kieswege des Parks entlangspazieren und die eleganten Teiche im Herzen der alten Kaiserstadt bewundern.

Bevor Ihre Zugreise am Nachmittag beginnt, nehmen Sie sich etwas Zeit, um ein nettes Restaurant zum Mittagessen zu finden und ein letztes Mal die Aromen von Kioto zu genießen. Anschließend begeben Sie sich selbstständig zum Bahnhof Kioto, von wo aus Sie mit dem Expresszug und anschließend dem Shinkansen – mit einem kurzen Umstieg in Tsuruga – nach Kanazawa reisen.

Nach dem Check-in in Ihrem Hotel steht Ihnen der Abend zur freien Verfügung, um die Stadt zu erkunden, die oft als „Klein-Kioto“ bezeichnet wird. Wie Kioto hat auch Kanazawa seinen historischen Charme bewahrt – mit gepflegten Samurai-Vierteln, Teehäusern, traditionellen Holzbauten und einem unverwechselbaren Flair, das die Eleganz vergangener Zeiten widerspiegelt.

Wie Sie vielleicht schon festgestellt haben, unterscheidet sich die japanische Küche von Region zu Region – und Kanazawa bildet da keine Ausnahme. Die Stadt ist berühmt für ihre frischen Produkte aus dem Japanischen Meer und besonders bekannt für ihr hochwertiges Sushi und Sashimi. Probieren Sie auch die regionale Spezialität Jibuni – ein langsam geschmortes Entengericht mit Gemüse, das die kulinarische Finesse der Region perfekt widerspiegelt. Spazieren Sie durch die schmalen Seitengassen, wo zahlreiche gemütliche Izakayas und Restaurants mit ihrer entspannten Atmosphäre dazu einladen, innezuhalten und sowohl das Essen als auch den ruhigen Geist zu genießen, der Kanazawa ausmacht.

Übernachtung:
Tag 9: Ganztägiger Ausflug nach Shirakawa-go

Das Frühstück schmeckt immer am besten, wenn ein spannender Tag bevorsteht – und genau das erwartet Sie auch heute wieder.

In der Hotellobby treffen Sie Ihren Guide, der Sie mit dem Bus in das historische Bergdorf Shirakawa-go bringt – ein Ort, der auf der UNESCO Welterbeliste steht. Unterwegs genießen Sie die malerische Fahrt durch die Japanischen Alpen, wo kleine Dörfer und die wechselnden Jahreszeiten die bewaldeten Hänge in ständig neue Farben tauchen.

Bei Ihrer Ankunft in Shirakawa-go werden Sie sofort von der zauberhaften Atmosphäre des Dorfes in den Bann gezogen. Über die stille Landschaft verstreut liegen traditionelle Bauernhäuser mit ihren steil aufragenden, mit Stroh gedeckten Dächern, die so konstruiert sind, dass sie den heftigen Schneefällen der Region standhalten. Diese Häuser sind unter dem Namen „Gassho-zukuri“ bekannt, was „betende Hände“ bedeutet, da die markante Dachform an zusammengelegte Handflächen erinnert.

Ein Spaziergang durch das Dorf fühlt sich an wie eine Reise in die Vergangenheit. Sie erhalten Einblicke in das Landleben, das die Region über Generationen geprägt hat, und besuchen eines der größten und am besten erhaltenen Bauernhäuser des Dorfes. Einst war es das Zuhause eines örtlichen Arztes; heute steht das Gebäude als lebendiges Beispiel traditioneller Architektur und Lebensweise der Gegend. Im Inneren entdecken Sie originale Räume, Werkzeuge und Strukturen, die vom Alltag in den Japanischen Alpen erzählen.

Danach haben Sie etwas Freizeit, um das Dorf in Ihrem eigenen Tempo zu erkunden. Vielleicht möchten Sie einen kurzen Spaziergang zu einem Aussichtspunkt unternehmen, um den Panoramablick über die charakteristischen Dächer zu genießen, oder Sie stöbern in einem der kleinen Läden, die lokale Spezialitäten und Handwerkskunst anbieten. Sie können es sich auch in einem der charmanten Cafés gemütlich machen und bei einer Tasse Kaffee oder einer süßen Köstlichkeit entspannen, bevor Sie die Rückfahrt nach Kanazawa antreten.

Wenn Sie noch Energie haben, warum beenden Sie den Tag nicht mit einem Spaziergang durch Kanazawas historisches Geisha-Viertel, das Higashi-Chaya-Viertel? Wenn die Nacht hereinbricht, werden die schmalen Gassen sanft von Laternen erleuchtet, und die wunderschön erhaltenen Holzhäuser aus der Edo-Zeit schaffen eine eindrucksvolle, stimmungsvolle Atmosphäre. Hier verlangsamt sich das Tempo, und die ruhige, anmutige Stimmung lässt Sie fühlen, als wären Sie in eine andere Zeit zurückversetzt. Vielleicht hören Sie leise Musik hinter einer Schiebetür oder erhaschen den Schattenriss einer Geisha auf dem Weg zu einem Abendauftritt, während die Stadt allmählich zur Ruhe kommt.

Übernachtung:
Tag 10: Zug von Kanazawa nach Nagano

Nach dem Frühstück haben Sie noch ein paar Stunden zur freien Verfügung, bevor Ihre Reise mit dem Shinkansen-Zug nach Nagano fortgesetzt wird.

Wenn Sie früh aufstehen, können Sie Kanazawas effizientes Bussystem nutzen, um bequem mehrere Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besuchen. Im Kenrokuen – einem der berühmtesten Gärten Japans – erleben Sie am Morgen eine friedliche Atmosphäre inmitten natürlicher Schönheit. Schlendern Sie durch eine harmonische Landschaft aus kleinen Teichen, Steinlaternen, Teepavillons und kunstvoll beschnittenen Bäumen, in der jedes Detail Sorgfalt und Handwerkskunst widerspiegelt. Der Garten verändert sich mit den Jahreszeiten und bietet im Laufe des Jahres ein wechselndes Spiel aus Farben, Düften und Stimmungen.

Direkt neben dem Kenrokuen liegt die Burg Kanazawa, einst die Festung des mächtigen Maeda-Clans. Die weiß getünchten Mauern und beeindruckenden Tore zeugen vom Samurai-Erbe der Stadt. Erkunden Sie das Burggelände und die rekonstruierten Gebäude, in denen traditionelle Handwerkstechniken noch heute sichtbar sind. Gemeinsam bieten der Garten und die Burg einen eindrucksvollen Einblick in Kanazawas glanzvolle Vergangenheit – perfekt, um den Vormittag entspannt zu genießen.

Genießen Sie Ihr Mittagessen auf dem beliebten Omicho-Markt, bevor Sie sich selbstständig auf den Weg zum Bahnhof Kanazawa machen, wo Sie den Shinkansen nach Nagano nehmen – die größte Stadt in den japanischen Alpen.

Nach Ihrer Ankunft am Bahnhof Nagano begeben Sie sich eigenständig zu Ihrem Hotel, checken ein und machen es sich bequem. Obwohl Nagano die größte Stadt in den Alpen ist, lässt sie sich leicht erkunden und empfängt ihre Besucher mit einer freundlichen Atmosphäre. Sie ist ruhiger als Japans Metropolen, und die umliegenden Berge bilden eine ständige, faszinierende Kulisse.

Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung. Wie wäre es mit einem gemütlichen Spaziergang durch das Stadtzentrum oder einem Abendessen mit der einfachen, aber köstlichen Bergküche Naganos? Die Stadt ist besonders bekannt für ihre Soba-Nudeln, die aus Buchweizen hergestellt werden, der im kühlen Klima der Region hervorragend gedeiht. Sie werden kalt mit einer würzigen Dip-Sauce oder heiß in einer wärmenden Suppe serviert.

Übernachtung:
Tag 11: Nagano ganz nach Ihrem Geschmack

Heute können Sie Ihren Tag in Nagano frei gestalten. Die Stadt liegt vor einer malerischen Bergkulisse, und hier verschmelzen Natur, Geschichte und das tägliche Leben in einem angenehmen, ruhigen Rhythmus miteinander.

Ein wunderbarer Ausgangspunkt ist ein Spaziergang zum Zenko-ji, einem der ältesten und bedeutendsten Tempel Japans. Flanieren Sie entlang der breiten Allee, die zum Tempelgelände führt und von kleinen Läden gesäumt ist, in denen Räucherstäbchen, handgefertigte Souvenirs und lokale Köstlichkeiten verkauft werden. Im beeindruckenden Holzsaal herrscht eine ruhige, ehrfürchtige Stimmung, die nur von leisen Gebeten und dem süß-schweren Duft von Weihrauch durchbrochen wird. Rund um den Tempel können Sie durch enge Seitenstraßen schlendern, in denen sich kleine Geschäfte und gemütliche Cafés aneinanderreihen – hier entfaltet sich das alltägliche Leben in seinem eigenen langsamen Rhythmus. Vielleicht möchten Sie auch weiter in den Joyama-Park gehen, wo sich die gewundenen Wege durch grüne Anlagen ziehen und herrliche Ausblicke auf die umliegenden Berge bieten.

Wenn Sie der Natur noch näherkommen möchten, fahren Sie mit dem Bus zum Togakushi-Schrein, der in den bewaldeten Hügeln nördlich der Stadt liegt. Mächtige, jahrhundertealte Zedern säumen hier die alten Pilgerwege, die sich zwischen den Schreinen entlangschlängeln und eine fast mythische Atmosphäre schaffen. Alternativ können Sie den Jigokudani Snow Monkey Park besuchen, wo ein Waldweg durch eine Landschaft führt, die sich im Laufe der Jahreszeiten immer wieder verändert. Am oberen Ende erwarten Sie die heißen Quellen, die Japans berühmte Makaken ihr Zuhause nennen. 

Ganz gleich, wie Sie Ihren Tag gestalten möchten – Nagano bietet Ihnen die Möglichkeit, Japans natürliche, authentische und besinnliche Seite zu erleben. Am Abend können Sie einige der regionalen Spezialitäten probieren, zum Beispiel Oyaki – kleine gedämpfte oder gegrillte Teigtaschen, gefüllt mit Gemüse oder Fleisch – oder Sake, der mit dem reinen Bergwasser gebraut wird, für das die Gegend so bekannt ist. 

Übernachtung:
Tag 12: Zugfahrt von Nagano nach Sendai

Genießen Sie am Morgen einen entspannten Start in den Tag, bevor Sie später Ihre Reise nach Sendai fortsetzen. 

Je nachdem, was Sie gestern unternommen haben, möchten Sie den Vormittag vielleicht nutzen, um noch offene Punkte Ihres Programms nachzuholen. Naganos Stadtzentrum eignet sich auch wunderbar für einen Spaziergang ohne bestimmtes Ziel. Während Sie durch die Straßen schlendern, können Sie leicht in einem Café einkehren und eine örtliche Süßigkeit genießen, zum Beispiel eine reichhaltige Kastaniennascherei oder einen warmen Apfelkuchen. 

Alternativ können Sie auch das olympische Stadion von Nagano besuchen, das für die Olympischen Winterspiele 1998 erbaut wurde. Das Stadion am Stadtrand steht heute als eindrucksvolles Symbol für Naganos Rolle als internationale Gastgeberstadt. Hier können Sie gemütlich umherbummeln und sich die Stimmung während der Eröffnungs- und Schlussfeiern vorstellen, als die Welt vor der Kulisse schneebedeckter Berge zusammenkam. In der Nähe befinden sich außerdem einige der ursprünglichen olympischen Anlagen, und verschiedene Ausstellungen erzählen davon, wie die Spiele ihre Spuren in der Stadt und der umliegenden Region hinterlassen haben.

Gegen Mittag ist es Zeit, Ihre Sachen zu packen und sich auf eigene Faust zum Bahnhof Nagano zu begeben. Von dort nehmen Sie den Shinkansen und fahren nordöstlich, mit einem Zugwechsel unterwegs in Omiya.

Am späten Nachmittag erreichen Sie Sendai im Norden von Honshu. Vom Bahnhof aus gelangen Sie durch die breiten Boulevards der Stadt zu Ihrem Hotel, wo Sie einchecken und sich auf einen Abend im stimmungsvollen Sendai vorbereiten können.

Unternehmen Sie einen gemütlichen Spaziergang durch die überdachten Arkaden von Ichibancho, wo der Duft von Gegrilltem und frisch zubereiteten Speisen aus kleinen Restaurants in die Gassen zieht. Nehmen Sie Platz, lauschen Sie dem leisen Stimmengewirr und lassen Sie Sendais bodenständigen, authentischen Charme auf sich wirken.

 

Übernachtung:
Tag 13: Ganztagesausflug nach Yamadera

Während Sie Ihr Frühstück genießen, können Sie sich auf einen erlebnisreichen Tag in den Bergen rund um Yamadera freuen. 

In der Hotellobby treffen Sie Ihren Guide, und gemeinsam fahren Sie mit dem Regionalzug Richtung Bahnhof Yamadera. Während der Fahrt können Sie beobachten, wie sich die Landschaft langsam verändert – der städtische Rhythmus weicht sanften Hügeln, üppigen Tälern und waldreichen Hängen. 

Der Risshaku-ji-Tempel, besser bekannt als Yamadera, bedeutet auf Japanisch „Bergtempel“ und wurde durch den berühmten Haiku-Dichter Matsuo Basho verewigt. Bereits im 17. Jahrhundert verfasste er hier eines seiner bekanntesten Gedichte und machte diesen Ort zu einem poetischen und spirituellen Symbol für viele Japaner. Der Tempel ist ein beliebtes Ziel der Einheimischen und bleibt dennoch ein Geheimtipp für internationale Reisende – obwohl der Aufstieg zum Gipfel nur etwa 30 bis 40 Minuten dauert. 

Vom Bahnhof aus führt Sie der Weg bergauf zum Yamadera-Tempel, der sich eindrucksvoll an den Berghang schmiegt. Sie folgen einem Pfad aus mehreren hundert Steinstufen, die über Jahrhunderte von Mönchen und Pilgern glattgetreten wurden. Die Treppen winden sich durch eine zauberhafte Landschaft aus majestätischen Zedern und einer fast greifbaren Stille. Unterwegs passieren Sie moosbedeckte Schreine und Aussichtspunkte, an denen Sie kurz verweilen können, um tief durchzuatmen und die atemberaubende Szenerie auf sich wirken zu lassen. 

Oben angekommen, werden Ihre Mühen reichlich belohnt. Von hier aus eröffnet sich Ihnen ein überwältigendes Panorama über das Tal, während die Tempel scheinen, als würden sie in den Himmel aufsteigen. Man spürt zugleich die Erhabenheit der Natur und die tief spirituelle Ruhe dieses Ortes, wenn der Wind sanft durch die Baumwipfel streicht und das Dorf friedlich weit unten ruht. Im Wechsel der Jahreszeiten verwandelt sich die Landschaft auf bezaubernde Weise – vom zarten Grün des Frühlings über das üppige Blattwerk des Sommers bis zu den flammenden Rottönen und goldenen Schattierungen des Herbstes, die die Berghänge in ein fast malerisches Licht tauchen.

Nachdem Sie den Ausblick und die friedliche Atmosphäre auf sich wirken lassen haben, ist es Zeit, den Rückweg Richtung Bahnhof anzutreten. Im kleinen Dorf Yamadera finden Sie ein lokales Restaurant, in dem Sie in aller Ruhe zu Mittag essen können – vielleicht mit den berühmten Soba-Nudeln der Region. Anschließend begleitet Sie Ihr Guide mit dem Regionalzug zurück nach Sendai – erfüllt und bereichert nach einem Tag voller Natur und stiller Spiritualität.

Am Abend lohnt sich ein gemütlicher Spaziergang entlang des Hirose-Flusses, wo das leise Plätschern des Wassers und die Schatten der Bäume einen ruhigen Rahmen für das abendliche Lichterspiel der Stadt bilden. Später können Sie einige der lokalen Köstlichkeiten von Sendai probieren, etwa Gyutan – saftige, über offener Flamme gegrillte Rindszungenscheiben, serviert mit dampfendem Reis, eingelegtem Gemüse und einer klaren Suppe. Der köstliche Grillduft zieht durch die Straßen. Ebenso können Sie fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte von der Pazifikküste genießen oder Ihr Mahl mit Zunda abschließen – einer süßen, leicht nussigen Creme aus grünen Sojabohnen.

Übernachtung:
Tag 14: Zug von Sendai nach Tokio

Ihre Reise nähert sich dem Ende, doch bevor es so weit ist, steht Ihnen der Vormittag zur freien Verfügung – ideal, um Sendai noch ein wenig auf eigene Faust zu erkunden. 

Sendai bietet eine angenehme Balance zwischen urbanem Leben und Geschichte, und das Tempo ist spürbar ruhiger als in Tokio, das Sie bald erleben werden. Nehmen Sie die U-Bahn zur Burg Aoba, die stolz über der Stadt thront und einen wunderbaren Blick über Sendais Dächer bietet. Im Park rund um die Burg erfahren Sie mehr über den legendären Samurai Date Masamune, der die Stadt Anfang des 17. Jahrhunderts gründete, und genießen die friedliche Atmosphäre zwischen alten Steinmauern und schattigen Bäumen. 

Alternativ können Sie mit der U-Bahn zu einem weiteren Wahrzeichen der Stadt fahren – Sendai Daikannon. Hier erhebt sich die gewaltige, weiße Kannon-Statue 100 Meter über die Stadt und wacht in stiller Ruhe über ihre Umgebung. Im Inneren der Statue führt Sie ein Rundgang über mehrere Etagen mit kleinen Schreinen und buddhistischen Figuren bis zur Aussichtsplattform ganz oben. Die Mischung aus historischen Stätten, lokalen Märkten und modernen Wahrzeichen verleiht Sendai einen einzigartigen Charakter, in dem kulturelles Erbe und Alltag auf harmonische Weise verschmelzen. 

Wenn Sie noch auf der Suche nach schönen Souvenirs sind, sollten Sie die Ichibancho-Arkaden besuchen. In den überdachten Einkaufsstraßen herrscht lebendiges Treiben, gesäumt von kleinen Geschäften, Cafés und Spezialitätengeschäften. Zum Mittagessen lohnt sich ein Abstecher zum stimmungsvollen Sendai Asaichi Markt, wo der Duft von frischem Fisch, Obst und Gemüse in der Luft liegt und Ihnen einen authentischen Einblick in das tägliche Leben bietet. Der Markt ist außerdem ein idealer Ort, um saisonale Gerichte der Region zu probieren und ein letztes Mal die warme, einladende Atmosphäre Sendais zu genießen. 

Am Nachmittag begeben Sie sich auf eigene Faust zum Bahnhof Sendai, wo der Shinkansen Sie mit beeindruckender Präzision und Geschwindigkeit nach Tokio bringt. Lehnen Sie sich zurück, entspannen Sie sich und genießen Sie die bequeme Fahrt, während die Landschaft vorbeizieht – und ein neues Kapitel Ihrer Reise in Japans pulsierender Hauptstadt beginnt.

Nach Ihrer Ankunft am Bahnhof Tokio befinden Sie sich in einem der verkehrsreichsten Verkehrsknotenpunkte der Welt. Von hier aus gelangen Sie mit der U-Bahn oder der Regionalbahn zu Ihrem Hotel. Auch wenn es anfangs etwas überwältigend wirken mag, das System ist äußerst effizient und gut organisiert. In vielerlei Hinsicht spiegelt diese Erfahrung das Wesen Japans perfekt wider – besonders in Tokio, einer Stadt, die immer wieder durch ihre Größe und Präzision beeindruckt. 

Nach dem Check-in in Ihrem Hotel haben Sie Zeit, das moderne Stadtleben zu erkunden und Ihre Geschmacksknospen mit allem zu verwöhnen – von lokalen Spezialitäten bis zu innovativer Küche entlang der neonbeleuchteten Straßen. Die Hauptstadt ist berühmt für ihr Edomae-Sushi, aber ebenso für knuspriges Tempura, dampfende Ramen-Schüsseln und feine Yakitori-Spieße, die in kleinen lokalen Izakayas serviert werden.

Tag 15-16: Tokio auf eigene Faust

Tokio, eine der größten Städte der Welt, ist vielfältig und voller Gegensätze – es gibt kein festes Programm dafür, was Sie sehen oder unternehmen sollten. Die kommenden Tage stehen Ihnen daher zur freien Verfügung. Erkunden Sie Japans pulsierende Hauptstadt in Ihrem eigenen Tempo. Lassen Sie sich von den untenstehenden Vorschlägen inspirieren und verteilen Sie diese nach Belieben auf die nächsten Tage – oder ergänzen Sie sie um eine unserer spannenden fakultativen Rundreisen.

Beginnen Sie vielleicht im lebhaften Stadtteil Asakusa, in dem sich Tokios ältester und bekanntester Tempel, der Sensō-ji, befindet. Der Weg zum Tempel führt über die Nakamise-dori, wo der Duft frisch gebackener Snacks mit dem Reiz von Ständen verschmilzt, die Glücksbringer, Fächer und lokale Köstlichkeiten anbieten. Nur wenige Straßen weiter können Sie in der Kappabashi-Straße in ruhiger Atmosphäre stöbern: Kleine Geschäfte verkaufen dort japanisches Porzellan und Küchenmesser Seite an Seite. Wenn Sie den Blick heben, sehen Sie den imposanten Tokyo Skytree, ein modernes Wahrzeichen, das hoch über die Skyline ragt. Sie können den Turm von unten bewundern oder – mit einem Ticket in der Hand – hinauffahren und die atemberaubende Panoramaaussicht über die Metropole genießen.

Wenn Sie mehrere der berühmten Stadtviertel Tokios entdecken möchten, liegen viele davon praktischerweise entlang derselben Zuglinie. Vom Yoyogi-Park, in dem Einheimische unter den hohen Bäumen joggen oder im Schatten entspannen, gelangen Sie zum ruhigen Meiji-Schrein, der in einem dichten Wald verborgen liegt. Auf den Kieswegen und im Duft der Zedern findet man hier eine friedliche Oase fernab des städtischen Trubels. Weiter geht es nach Shibuya, wo Sie die Statue von Hachiko besuchen und die weltberühmte Shibuya-Kreuzung überqueren können, die sich nach Einbruch der Dunkelheit in ein faszinierendes Meer aus Menschen verwandelt – am schönsten zu beobachten von einer Bar hoch über den Straßen der Stadt.

Zum Mittagessen begeben Sie sich zum Tsukiji-Markt, wo kleine Stände frisches Sushi, gegrillte Meeresfrüchte und japanische Gerichte direkt vor Ihren Augen zubereiten. Von hier aus geht es weiter nach Akihabara, wo Neonlichter in alle Richtungen blinken und die Geschäfte voller Technik, Comics und Figuren sind. Für einen eindrucksvollen Kontrast besuchen Sie anschließend den Kaiserpalast von Tokio, dessen Wassergräben, von Bäumen gesäumte Alleen und makellose Gärten einen eleganten Einblick in Japans kaiserliche Geschichte bieten. Den Tag lassen Sie in Shinjuku ausklingen, wo Sie Tokios beeindruckende Wolkenkratzer, schillernde Lichter und lebhaften Straßen bestaunen können – oder Sie fahren hinauf ins Tokyo Metropolitan Government Building, um das funkelnde Lichtermeer der Stadt zu genießen oder die tägliche Lichtshow auf seiner markanten Fassade zu erleben.

Im Gegensatz zum geschäftigen Tempo der Stadt lohnt es sich, einen Ihrer Tage für einen Ausflug außerhalb Tokios zu nutzen. In Nikko erwarten Sie prachtvoll verzierte Tempel und Schreine, die von bewaldeten Bergen umgeben sind – darunter das beeindruckende Toshogu-Heiligtum, das auf der UNESCO Welterbeliste steht. Alternativ können Sie den Nationalpark Hakone besuchen, wo heiße Quellen, eine Bootsfahrt auf dem Ashi-See und – an klaren Tagen – der ikonische Blick auf den Mount Fuji zu den Höhepunkten des Tages zählen.

Ganz gleich, was der Tag gebracht hat – am Abend bietet sich die perfekte Gelegenheit, Tokios vielfältige Gastronomieszene zu entdecken. Vielleicht wählen Sie eine kleine, gemütliche Sushi-Bar mit nur wenigen Sitzplätzen, eine belebte Ramen-Garküche mit einer Warteschlange bis vor die Tür oder ein Restaurant hoch über den Straßen – und verwandeln das Abendessen in ein weiteres Highlight des Tages.

Tag 17: Abreise aus Tokio

Ihre Reise neigt sich dem Ende zu, doch Sie treten die Heimreise mit einem Koffer voller Erlebnisse, Sinneseindrücke und unvergesslicher Begegnungen mit Japans Kultur, Natur und Städten an.

Lange bevor Ihr Flug startet, werden Sie von Ihrem Hotel abgeholt und zum Flughafen gefahren. Dort beginnt Ihre Rückreise nach Europa mit einer oder mehreren Zwischenlandung(en) unterwegs.

Tag 18: Ankunft zu Hause am gewählten Flughafen

Sie landen an Ihrem gewählten Flughafen und können auf eine Rundreise zurückblicken, die von Begegnungen mit den vielen Facetten Japans geprägt war – und vielleicht wächst dabei der Wunsch, eines Tages zurückzukehren.

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Wir stellen unsere Reisen selbst zusammen. Unsere Spezialistinnen und Spezialisten sammeln vor Ort eigene Erfahrungen und kombinieren diese zusätzlich mit umfangreichen Recherchen . Alle Reisen sind so gestaltet, dass sie jedes Reiseziel von seinen interessantesten und schönsten Seiten zeigen.

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