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Sehenswürdigkeiten in Tokio

17.10.2017  |  aktualisiert: 23.03.2026
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TourCompass-Mitarbeiter erkundet die Umgebung von Shibuya

Nur wenige Orte auf der Welt vereinen alte Traditionen und futuristische Technologie so eindrucksvoll wie Japans Hauptstadt Tokio.

Doch was sollten Sie als Besucher dieser faszinierenden Stadt unbedingt sehen? Mit mehr als 30 Millionen Einwohnern ist Tokio eine pulsierende Metropole, die für jeden Reisetyp etwas zu bieten hat.

In diesem Blogbeitrag teilen wir unsere besten Tipps und Empfehlungen für einige der spannendsten Sehenswürdigkeiten Tokios – damit Sie schon jetzt von Ihrem nächsten großen Abenteuer in der japanischen Hauptstadt träumen können.

Senso-ji – Tokios ältester Tempel

Senso-ji im Abendlicht

Zwischen modernen Wolkenkratzern und schimmernden Neonlichtern liegt Tokios ältester Tempel – der Senso-ji.

Beim Besuch dieses buddhistischen Tempels, der ursprünglich im 7. Jahrhundert erbaut wurde, werden Sie von wunderschönen roten Laternen, dem Duft von Weihrauch und kunstvoll verzierten Tempelwänden begrüßt. Vielleicht hören Sie sogar das charakteristische Klirren kleiner Metallbehälter, die hoffnungsvolle Besucher schütteln, um ein omikuji – einen Zettel mit einer Wahrsagung über ihre Zukunft – zu ziehen.

Der Weg, der zum Tor des Tempels führt, ist gesäumt von Essensständen und Souvenirgeschäften, und die Gegend pulsiert vor Leben, während sowohl Reisende als auch Einheimische ihren Weg zum Tempel nehmen.

Seit seiner Errichtung wurde der Tempel rund 20 Mal wiederaufgebaut – unter anderem nach dem Zweiten Weltkrieg, als er bei den Bombenangriffen von 1945 weitgehend zerstört wurde, sowie nach Erdbeben und Bränden.

Da der Tempel sowohl bei Reisenden als auch bei Einheimischen eine beliebte Sehenswürdigkeit ist, empfehlen wir einen Besuch gegen Ende des Tages, wenn der beleuchtete Tempel eine magische und stimmungsvolle Atmosphäre schafft.

Tokio Tower

Tokio Tower mit Blick auf den Mount Fuji

In Tokio steht ein Turm, der dem weltberühmten Eiffelturm in Paris erstaunlich ähnelt – nur ist er 3 Meter höher. Und anstelle des eisengrauen Farbtons ist er rot-weiß gestrichen.

Der Tokyo Tower wurde 1958 fertiggestellt und diente als Modell für den Eiffelturm. Mit einer Höhe von 333 Metern war er bis 2012 das höchste Gebäude Japans.

Der Turm ist nicht nur vom Boden aus ein beeindruckender Anblick. Besucher können mit dem Aufzug hinauffahren und den atemberaubenden Blick über Tokio genießen. An klaren Tagen lässt sich sogar der majestätisch am Horizont aufragende Mount Fuji erkennen. Viele Besucher kommen am späten Nachmittag, um zu beobachten, wie die Stadtlichter nach und nach die Skyline erhellen.

Shibuya Crossing

Shibuya Crossing auf Straßenhöhe

Tokio beherbergt wohl den berühmtesten Fußgängerüberweg der Welt. Sobald die Ampeln grün werden, strömen riesige Menschenmengen gleichzeitig aus allen Richtungen über die Kreuzung.

Der Fußgängerüberweg befindet sich zentral in der Nähe eines der größten Bahnhöfe der Stadt, dem Bahnhof Shibuya, und ist damit der meistbesuchte Zebrastreifen Japans – manche würden sogar sagen, der ganzen Welt. Trotz der Menschenmengen werden Sie feststellen, dass der Verkehr rund um diese riesige Kreuzung erstaunlich gut organisiert ist. Niemand fährt beispielsweise bei Rot über die Ampel.

Zu Stoßzeiten überqueren zwischen 1.000 und 2.500 Menschen alle zwei Minuten diese berühmte Kreuzung – auch bekannt als „The Scramble“ –, und bis zu drei Millionen Menschen überqueren sie täglich. Sie ist ein beliebter Fotospot für Reisende, und häufig sieht man Leute, die im Moment, wenn die Ampel grün wird, in die Mitte eilen, um das perfekte Foto mitten im Geschehen zu machen.

Sie können die lebendige Energie dieser Kreuzung selbst erleben, indem Sie mit der Menge hindurchgehen – vielleicht sogar mehrmals – oder von oben einen Blick darauf werfen, etwa vom benachbarten Starbucks oder der Aussichtsplattform Shibuya Sky.

Meiji-Schrein

Frau fotografiert ein Paar unter einem Torii-Tor am Meiji-Schrein

Mitten im Herzen Tokios befindet sich eine friedliche Oase, umgeben von majestätischen Bäumen und eindrucksvollen Torii-Toren – der Meiji-Schrein.

Der 1920 errichtete Schrein ist Kaiser Meiji gewidmet, der von 1867 bis 1912 regierte, sowie seiner Ehefrau, Kaiserin Shoken.

Der Weg durch den Wald, der zum Schrein führt, ist von rund 100.000 Bäumen gesäumt. Beim Spazieren fällt es leicht zu vergessen, dass man sich mitten in einer der bevölkerungsreichsten Städte der Welt befindet.

Der Meiji-Schrein ist an nationalen Feiertagen ein beliebter Treffpunkt der Japaner. Es lohnt sich daher, vorab zu prüfen, welche Feierlichkeiten während Ihres Aufenthalts stattfinden.

Nationalmuseum Tokio

Das Nationalmuseum Tokio, umgeben von herbstlichen Farben

Im Ueno-Park befindet sich das Nationalmuseum Tokio – das älteste und größte Museum Japans, dessen erste Ausstellung bereits im Jahr 1872 eröffnet wurde.

Das Museum beherbergt eine beeindruckende Sammlung von Artefakten, die einen faszinierenden Einblick in die alte Geschichte Japans bieten. Zu den Höhepunkten zählen zahlreiche Exponate aus der Zeit der Samurai, darunter kunstvoll gearbeitete Rüstungen, prachtvoll verzierte Schwerter und elegante Kimonos.

Hinter dem Museum liegt ein traditioneller japanischer Garten, in dem im Frühling zehn verschiedene Kirschbaumarten in voller Blüte stehen.

Tsukiji-Markt

Thunfisch, der auf dem Tsukiji-Fischmarkt in Tokio zerlegt wird

Träumen Sie davon, in ein Stück handgefertigtes japanisches Sushi mit fangfrischem Fisch zu beißen? Dann sollten Sie den Tsukiji-Markt besuchen.

Die lokalen Restaurants öffnen hier bereits gegen 5 Uhr morgens und servieren verschiedene Spezialitäten der japanischen Küche, darunter Sushi. Schon das gemütliche Schlendern durch die engen Gassen und das Beobachten, wie ein Stück Sushi nach dem anderen über den Tresen gereicht wird, ist ein Erlebnis für sich.

Hier können Sie den berühmten Blauflossen-Thunfisch in zwei exklusiven Schnitten – Chutoro und Otoro – probieren, beide so reichhaltig und zart, dass der Fisch förmlich auf der Zunge zergeht.

Vor 2018 fand auch der Fischhandel auf dem Tsukiji-Markt statt, inzwischen wurde dieser jedoch auf den Toyosu-Markt verlegt. Wenn Sie ein Frühaufsteher sind, sollten Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, eine Thunfischauktion auf dem Toyosu-Markt mitzuerleben, die zwischen 5 und 6 Uhr morgens beginnt. Anfang 2026 wurde einer der teuersten Thunfische in Tokios Geschichte für beeindruckende 3,2 Millionen US-Dollar an die Kiyomura Corp, das Unternehmen hinter der bekannten Sushi-Restaurantkette Sushi Zanmai, verkauft.

TeamLab

Pinkes Lichtspiel in TeamLab Borderless

Bei TeamLab tauchen Sie in eine Welt ein, in der Kunst und Technologie miteinander verschmelzen. Sie bewegen sich durch Räume voller Licht, Farben und digitaler Installationen, die auf Ihre Bewegungen reagieren und so ein Erlebnis schaffen, das seinesgleichen sucht.

TeamLab ist ein internationales Kunstkollektiv, das 2001 gegründet wurde und seitdem zahlreiche Ausstellungen rund um den Globus eröffnet hat – unter anderem in Australien, den USA, Singapur und mehreren Städten Japans. Allen Ausstellungen gemeinsam ist die einzigartige Verbindung verschiedener Kunstformen, mit der das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt auf faszinierende Weise erkundet wird.

In Tokio gibt es zwei TeamLab-Museen, die zwar ein ähnliches Konzept verfolgen, jedoch jeweils mit eigenen, einzigartigen Ausstellungen begeistern.

TeamLab Planets ist ein intensives, sinnliches Erlebnis, bei dem Sie barfuß durch Wasser und Installationen gehen – etwa durch einen Raum, der mit Tausenden echten Blumen gefüllt ist. Borderless bietet dagegen ein traumhafteres, fließenderes Erlebnis. Hier bewegen sich die Kunstwerke frei zwischen den Räumen, interagieren miteinander und verschmelzen nahtlos, ohne klare Grenzen.   

TIPP: Denken Sie daran, frühzeitig zu buchen, da die TeamLab-Museen äußerst beliebt sind.

Kaiserpalast Tokio

Kaiserpalast Tokio von der Seite

Im Herzen von Tokios modernem Geschäftsviertel, nur wenige Gehminuten vom Bahnhof Tokio entfernt, liegt der wunderschöne Kaiserpalast von Tokio, umgeben von Bäumen und Steinmauern.

Der Palast dient als Residenz des derzeitigen japanischen Kaisers Naruhito und ist daher nicht für Besucher geöffnet. Dennoch können Sie die historischen Gebäude von außen bewundern. Spazieren Sie durch die üppigen Gärten, vorbei an alten Steinmauern, gepflegten Rasenflächen und blühenden Bäumen, während im Hintergrund die Wolkenkratzer der Stadt eindrucksvoll in die Höhe ragen.

Im Frühling und Herbst sind die Gärten besonders beliebt, wenn Kirschblüten und Ahornbäume ihre leuchtenden Farben entfalten und die Umgebung in ein farbenprächtiges Meer verwandeln.

Wenn Ihnen nach etwas Bewegung ist, können Sie Ihren Besuch des Kaiserpalasts in Tokio mit einem Spaziergang oder Lauf um das Palastgelände verbinden. Die Strecke umfasst 5 Kilometer, ist eben, asphaltiert und frei von Ampeln – ideal für eine entspannte Runde. Denken Sie daran, dass es zum guten Ton gehört, die Strecke gegen den Uhrzeigersinn zu laufen.

Tokio Metropolitan Government Building

Sonniger Tag am Tokio Metropolitan Government Building

Im Stadtteil Shinjuku, einem von Tokios vielen faszinierenden Vierteln, prägt das Gebäude der Tokioter Stadtverwaltung die Skyline.

Das Gebäude dient als Rathaus von Tokio, doch für viele Besucher ist der Hauptanziehungspunkt der Panoramablick von der Aussichtsplattform in 202 Metern Höhe. Von hier aus können Sie die beeindruckende Skyline der Stadt, wunderschöne Parks und an klaren Tagen sogar den majestätischen Fuji am Horizont bewundern.

Tokio bietet zahlreiche Möglichkeiten, die gewaltige Metropole von oben zu betrachten – vom höchsten Gebäude Japans, dem Tokyo Skytree, bis hin zu Shibuya Sky, wo Wagemutige mit einer Außentreppe noch höher in die offene Luft steigen können. Unser Favorit ist jedoch das Gebäude der Tokioter Stadtverwaltung – nicht nur wegen der faszinierenden Lichtershow am Abend, sondern auch, weil der Eintritt kostenlos ist.

Gotoku-ji-Tempel

Gotoku-ji-Tempel in Tokio

In Japan begegnet man überall der weißen, winkenden Katze, die als Manekineko bekannt ist. Wenn Sie von dieser niedlichen japanischen Figur nicht genug bekommen können, sollten Sie unbedingt den Gotoku-ji-Tempel besuchen.

Der Tempel gilt als Geburtsort der kleinen Katzenfigur. Auf dem gesamten Tempelgelände finden Sie Hunderte kleiner weißer Katzen mit erhobener Pfote, die dicht nebeneinanderstehen. In der japanischen Kultur gilt die Maneki-neko-Figur als Glücksbringer, der ihrem Besitzer Wohlstand und Erfolg bescheren soll.

Nach einer japanischen Legende suchte einst ein Samurai namens Naotaka während eines Sturms Schutz unter einem Baum in der Nähe des Gotoku-ji-Tempels. Eine Katze hob ihre Pfote und winkte ihn in den Tempel. Kurz darauf schlug ein Blitz genau an der Stelle ein, an der er zuvor gestanden hatte. Der Samurai glaubte, die Katze habe ihm das Leben gerettet, und nach ihrem Tod wurde sie als Maneki-neko verewigt – die winkende Glückskatze, die auch heute noch als Symbol für gutes Glück gilt.

Bereit, Tokio zu entdecken?

Ob Sie nun mitten im Trubel von Shibuya stehen, den Sonnenuntergang über der Stadt von einem Aussichtsturm aus beobachten oder in einem waldgesäumten Schrein die Ruhe einkehren spüren – Tokio hinterlässt garantiert einen ganz besonderen Eindruck.

Auf unseren Japan-Rundreisen verbringen Sie oft viel Zeit in der Hauptstadt und haben so die Möglichkeit, die Sehenswürdigkeiten Tokios zu erkunden, die ganz oben auf Ihrer Liste stehen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche unserer Reisen am besten zu Ihnen passt, können Sie sich jederzeit an unsere erfahrenen Reisespezialisten wenden. Sie stehen Ihnen gerne beratend zur Seite und helfen Ihnen, sicher Ihrem nächsten großen Abenteuer entgegenzugehen.

TourCompass – Vom Touristen zum Reisenden

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