Reisebericht aus Kenia: Der Nervenkitzel der ersten Safari

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Ende 2025 war unsere Operations- und Nachhaltigkeitskoordinatorin Isabella zum ersten Mal in Kenia auf Safari. Obwohl sie bereits viel in der Welt unterwegs war, stand Safari nie auf ihrer Wunschliste. Trotzdem wurde es zu einem Erlebnis, das sie nie vergessen wird. Lesen Sie unten von ihren ersten Safari-Erlebnissen.

Isabella in einem Safari-Jeep in Kenia

Ich habe viele Orte auf der Welt bereist, doch in diesem Jahr führte mich meine Reise zum ersten Mal nach Kenia. Afrika war mir weitgehend unbekannt, und ich hatte nie ernsthaft darüber nachgedacht, auf Safari zu gehen. Egal wie viel man über ein Land wie Kenia oder das Safarierlebnis liest – wirklich begreifen tut man es erst, wenn man selbst vor Ort ist.

Isabella erlebt Kenia

Schon auf dem Weg zum ersten Nationalpark wusste ich, dass mich etwas ganz Besonderes erwartete. Kaum lag Nairobis modernes Treiben hinter uns, eröffnete sich der Amboseli-Nationalpark als eindrucksvoller Gegenpol. Die weite Savanne und der Adrenalinkick, die ersten Tiere zu erspähen, können selbst die größten Skeptiker für sich gewinnen. Der Nervenkitzel einer Safari ist einfach ansteckend.

Elefant wandert im Gras der Savanne

Von den „Big Five“ (Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörner und Büffel) hatte ich zwar schon gehört, bevor ich auf Safari ging; erst vor Ort verstand ich jedoch, warum sie zu den begehrtesten Sichtungen auf Safari zählen. Auf unserer Reise sahen wir vier der fünf. Nur der Leopard blieb uns verwehrt. So sehr wir die Baumwipfel absuchten – er ließ sich nicht blicken. Dennoch war es ebenso großartig, unzählige andere Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben. Besonders begeistert haben mich Giraffen, Zebras und Warzenschweine, doch erst die Begegnung mit winzigen Giraffen- und Nashornkälbern machte das Erlebnis für mich wirklich unvergesslich.

Giraffe im Amboseli-Nationalpark

Ich war überrascht, wie sehr mir die Natur in jedem Nationalpark gefiel – vielleicht ebenso sehr wie die Tierwelt selbst. Der rote Staub der Pisten legte sich überall nieder, nach einem langen Tag auf Safari auch auf uns. Dichte Büsche spendeten Schatten, in dem sich viele Tiere vor der Hitze verbargen, während die üppigen Bäume entlang des Flusses die Landschaft in etwas verwandelten, das sich fast wie ein Wald anfühlte. Mit derart ausgeprägten Unterschieden zwischen den Parks hatte ich nicht gerechnet – und auch nicht damit, wie aufgeregt ich jedes Mal sein würde, wenn wir in ein neues Gebiet fuhren. Während der Fahrt schien die Zeit stillzustehen. Der warme Wind wehte durch den Wagen, und die atemberaubenden Ausblicke erfüllten uns mit einer Mischung aus Euphorie und Ruhe.

Dramatischer Himmel in Kenia

Auf unserer Safari hatten wir einen großartigen Fahrer: Joseph. Er erzählte uns nicht nur von Kenias Landschaften und Tierwelt, sondern auch von der Kultur des Landes und seinen Menschen. Unterwegs erklärte er uns die Bedeutung verschiedener Swahili-Wörter: simba bedeutet Löwe (danke, Disney), karibu bedeutet willkommen und jambo heißt hallo. Am spannendsten fand ich jedoch ein anderes Wort: „Safari“. Heute verbindet man damit Ausfahrten, um Tiere in der Savanne zu beobachten; im Swahili bedeutet es jedoch schlicht „Reise“. Wieder zu Hause wurde mir klar, dass unsere Safari im wahrsten Sinne des Wortes eine Reise gewesen war.

Isabella

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