Hochgeschwindigkeitszug von Peking nach Xi'an – Halbtagesausflug in Xi'an
Nach dem Frühstück werden Sie zum Bahnhof in Peking gebracht, von dem aus Sie mit dem Hochgeschwindigkeitszug zur alten Hauptstadt Chinas, Xi’an, fahren. Wir empfehlen Ihnen, ein wenig Essen, Snacks und Getränke mitzunehmen. Ansonsten können Sie auch beim Zugpersonal bestellen.
Sie sitzen in einem Sitz, der an einen Flugzeugsitz erinnert, und genießen die unterschiedliche Landschaft. Die Zugfahrt führt Sie durch die Berge, über Ebenen, landwirtschaftliche und Industriegebiete. Der Zug schießt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 350 km/h durch die Landschaft. Sie legen die rund 1.200 km in unter 6 Stunden zurück.
Bei der Ankunft in Xi’an werden Sie von einem Guide und Chauffeur abgeholt, der Sie zum Hotel im Zentrum der Stadt bringt. Es liegt zentral, alle Sehenswürdigkeiten der Stadt können Sie gut zu Fuß erreichen.
Xi’an ist eine gemütliche bezaubernde Stadt mit ca. 8 Mio. Einwohnern. Hier endete außerdem die berühmte Seidenstraße. Xi’an war daher viele Jahre lang ein wahrer Schmelztiegel an Kulturen und Religionen. Noch heute ist Xi’an eine wirklich multikulturelle Stadt, was Sie auch während Ihres Aufenthalts erleben werden.
Nach dem Einchecken im Hotel wartet eine interessante Stadtführung auf Sie. Der Ausflug erfolgt zu Fuß und beginnt am Hotel. Sie kommen am wunderschönen ikonischen Glockenturm vorbei. Es geht weiter zu einem der ältesten Viertel der Stadt, nämlich zum muslimischen Viertel, auch bekannt als Huimin Jie. Das Viertel ist ein Zentrum für die muslimische Gemeinde in Xi’an. Hier leben mehr als 30.000 Menschen.
Araber und ethnische Chinesen von der Majorität „Han“ heirateten durch mehr als tausend Jahre hindurch. Heute kann man daher bei den Einheimischen nicht mehr viele mittelöstliche Gesichtszüge erkennen. Nur ganz wenige Muslime können Arabisch lesen, noch weniger sprechen es.
Der erste Besuch des Tages ist der Besuch der Großen Moschee. Hier erleben Sie angenehme Ruhe und Frieden. Die Moschee ist die älteste Moschee Chinas, und auch die berühmteste. Sie wurde im Jahr 742 erbaut, bevor die arabische Architektur ihren eigentlichen Ausdruck bekam. Daher findet man hier auch keine Minaretts, Kuppeln oder azurblauen Kacheln. Die Moschee ähnelt mit ihren edlen Pavillons, kleinen Becken und gut gepflegten chinesischen Gärten am meisten einem buddhistischen Tempel.
Der Ausflug beginnt im überdachten Basar, wo es Stände mit Textilien, Souvenirs, Taschen und Kunsthandwerk gibt. Hier können Sie sich im „Feilschen“ üben, wenn Sie etwas entdecken, das Sie unbedingt haben möchten.
Nach der Ruhe und dem Frieden sowie dem Feilschen endet der Ausflug in den hektischen Straßen, in denen eine Straßenküche neben der anderen liegt. Sie sehen Frauen, die Kopftücher tragen, und Männer mit der muslimischen Kopfbekleidung „Kufi“. Die ganze Straße ist eingehüllt in verführerische Düfte von den vielen Essensständen mit gegrilltem Lammfleisch und Calamari am Spieß, gut gewürzten Suppen, getrocknetem Chili, Walnüssen, die so groß wie ein Hühnerei sind, sowie Gewürzen und frischem Obst.
Der Guide zeigt Ihnen gute Stellen zum Essen. Wir empfehlen Ihnen, die berühmten Dumplings zu kosten, eine Spezialität in Xi’an. Dumplings bestehen aus kleinen dampfenden Teigtaschen mit verschiedener Fülle, die sehr an Ravioli erinnern.
Sie können danach in der Umgebung bleiben oder mit dem Guide wieder zum Hotel zurückgehen.